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Richard Bona
Richard Bona
Der 1967 in Kamerun geborene Sänger, Multi-Instrumentalist und Bassist Richard Bona ist einer der gefragtesten Musiker des Jazz und der Weltmusik. Fragt man Freund und Mentor Pat Metheny, wen er im Augenblick für den besten Vertreter seiner Zunft hält, bekommt man zu hören: „Bona ist fast so etwas wie ein Über-Musiker. Seine Musik strömt im Überfluss aus ihm heraus, Musik von wirklicher Schönheit. Es spielt keine Rolle, ob er singt oder welches Instrument er spielt. Jeder Moment ist erfüllt von seinem besonderen Talent. Ihn in der Band zu haben, ist ein Traum.“ Nicht umsonst also ist Bona Teil der legendären Pat Metheny Group.

Er kommt ursprünglich aus einem Dorf im östlichen Kamerun. Erste Auftritte als Wunderkind in der heimatlichen Dorfkirche gibt es schon mit fünf Jahren, als Teenager entdeckt er den Jazz. Mit 22 geht er nach Paris und bald spielt er mit Afropop-Stars wie Manu Dibango oder Salif Keita. 1995 zieht es ihn nach New York City. Weltweite Aufmerksamkeit erregte er als Bassist in der Band von Weather-Report-Gründer Joe Zawinul, eine der besten Schulen des elektrischen Jazz und der jazzigen Weltmusik der Gegenwart. Nach der Zeit im Zawinul Syndicate wird Richard Bona Chef der Band von Harry Belafonte, arbeitet mit Bobby McFerrin, David Sanborn und vielen anderen und wird zu einem der gefragtesten Bassisten und Vokalisten in New York.

Jetzt hat „The African Sting“ sein aktuelles und fünftes Solo-Album „Ten Shades Of Blues“ veröffentlicht, auf dem er unter anderem mit Musikern aus Indien, der amerikanischen Country-Szene und dem Jazz zusammenarbeitet. “Ich mag es, jedem meiner Alben ein Thema voranzustellen”, erläutert Richard Bona sein jüngstes Projekt. “Dieses Mal habe ich mich für den Blues entschieden“.
Die Besetzung der Band: Richard Bona - bass/vocals, Etienne Stadwijk - keyboards, Jean Christophe Maillard - guitar, Obed Calvaire - drums, Mike Rodriguez - trumpet, Marshall Gilkes – trombone.
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