
The Heavy sind "the dirtiest band in the world" und das werden sie auch auf ihrer The House That Dirt Built Tour 2010 beweisen.
Die Musik von The Heavy aus dem südenglischen Bath nimmt einen mit zurück in den Garagenrock der 60er Jahre verbunden mit ziemlich catchigem HipHop Soul. Solch eine Mischung liegt nahe, wenn man wie Sänger Kelvin Swaby seine familiären Wurzeln in der Karibik hat und in England aufgewachsen ist. Das aktuelle Album „The House That Dirt Built“ zeigt zumindest das beste beider Welten: Härte und Soul ... und auch das, was man bei den ganzen hippen Indie und Alternative Bands so oft vermisst: dreckige Gitarrenriffs, groovende Bässe und kräftigen Gesang. Das „riecht“ nach Schweiß, ist rau und schmutzig. In England kennt man The Heavy auch als „the dirtiest band in the world“, ein Ruf, der auch Jim Abbis (Arctic Monkeys, Kasabian) nicht unbeeindruckt lies, so dass er sich für das aktuelle Album gerne hinter die Regler setzte. Irgendwo zwischen den Hives und den Sonics singen The Heavy von ihren Voodoo-Zaubern oder Friedhöfen und zeigen, dass sie mächtig Spaß daran haben anderen Angst einzujagen. The Heavy heben sich wohltuend von den üblichen Bands von der Insel ab und zeigen, dass es neben Brit-Pop noch weitere hörenswerte Musik aus U.K. zu entdecken gibt.
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