Bild: 1. Ulmer Konzert
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Information zur Veranstaltung

Als Höhepunkte ihrer jeweiligen Gattung lassen sich die Werke von Wolfgang Amadeus Mozart und Béla Bartók getrost bezeichnen. Sie sind „Klassiker“ im wahrsten Sinne des Wortes und, im Falle Mozarts, der Schlusspunkt und die Krone seines Schaffens in der jeweiligen Gattung. Ein sanft-schwermütiger Zug, in dem die Sehnsucht nach der Liebe und dem Frühling anklingt, ist Grundklang von Wolfgang Amadeus Mozarts letztem Klavierkonzert. „Komm lieber Mai und mache“ hört der nach Wärme und Heiterkeit dürstende Wintergeplagte und bemerkt das über sein Gesicht huschende Lächeln erst spät, da er sich schon in der Musik verloren hat. Béla Bartóks „Musik für Saiteninstrumente, Schlagzeug und Celesta“ gilt gemeinhin als eines der größten Werke des 20. Jahrhunderts. Der Kraft, die aus den Tönen spricht, kann sich der Zuhörer nur schwerlich entziehen. Bartók überlässt nichts dem Zufall: Detaillierte und sehr genaue Anweisungen beziehen sich auf die Aufstellung des Orchesters, die Längenangaben der einzelnen Sätze und die verschiedenen Spielarten. Leichte Kost ist das Werk nicht, der Zuhörer wird jedoch reich belohnt und mitgerissen, wenn er sich in Bartóks Kompromisslosigkeit hineinwagt. Die „Jupiter“-Sinfonie ist Mozarts letzte Sinfonie. Obwohl es ihm finanziell immer schlechter geht, wirken sich diese Sorgen nicht auf sein Schaffen aus. Die Sinfonie ist ein Werk voller Hoffnung und Heiterkeit und stellt den Höhepunkt der klassischen Sinfonik vor Beethoven dar, eine Synthese klassischer und barocker Kompositionsweise. Mozart offenbart sich als Kontrapunktiker der barocken Schule und spricht doch seine eigene, klassische Sprache – ein Ausdruck „göttlicher Vollkommenheit“, die dem Werk der Legende nach den Beinamen verliehen hat.