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10. Sinfoniekonzert - ORCHESTERTAMTAM Tickets - Wuppertal, Historische Stadthalle

Event-Datum
Montag, den 13. Juni 2022
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Johannisberg 40,
42103 Wuppertal
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Wuppertaler Bühnen und Sinfonieorchester GmbH (Kontakt)

Ermäßigte Karten sind nur in Verbindung mit einem Ausweis gültig.

Ermäßigungen von 50 % erhalten:
• Kinder, Schüler (Schüler zahlen für Opern- und Schauspielvorstellungen ausgenommen Musical 6,00 € (Premiere 8,00 €) auf allen Plätzen).
• Studenten und Auszubildende (bis 27 Jahre)
• Freiwilligendienstleistende (BFD, FSJ, FSJK)
• Personen, die Leistungen nach dem SGB II oder SGB XII erhalten oder im Besitz des Wuppertalpasses sind (Nachweis erforderlich). Wuppertalpass-Inhaber erhalten außerdem für die an den Sonntagen stattfindenden Sinfoniekonzerte Karten der günstigsten Kategorie...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 15,00 EUR bis 43,00 EUR und Ermäßigungen *
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Bild: Sinfonieorchester Wuppertal
JOESEPH HAYDN
Sinfonie Nr. 100 G-Dur Hob. I:100 ›Militärsinfonie‹

BÉLA BARTÓK
›Der wunderbare Mandarin‹

JOESEPH HAYDN
Sinfonie Nr. 103 Es-Dur Hob. I:103 ›Mit dem Paukenwirbel‹

ZOLTÁN KODÁLY
›Marosszéker Tänze‹

Für den einen oder anderen Überraschungseffekt war sich Joseph Haydn nicht zu schade. In das beschwingte Idyll der ›Militärsinfonie‹ bricht lärmend eine Marschmusik herein. Mit Becken, Triangel, großer Trommel und Trompetensignal rumpelt sie taktweise durch die Sinfonie. Auch die außergewöhnliche Einleitung seiner Sinfonie Nr. 103 mit dem berühmt-berüchtigten Paukenwirbel erregt damals wie heute höchste Aufmerksamkeit.

Vom Überraschungsmoment bei Haydn kommen wir zum Schockeffekt bei Béla Bartók. Die Tanzpantomime ›Der wunderbare Mandarin‹ wurde unmittelbar nach der Uraufführung an der Oper Köln im Jahr 1926 wieder abgesetzt. »Dirnen- und Zuhälterstück mit Orchestertamtam«, wetterte die damalige Presse. Mit seiner vielleicht härtesten, brutalsten und kompromisslosesten Musik erzählt Bartók die Geschichte eines Mordes im Rotlichtmilieu. Zugleich handelt es sich um eine Art Großstadtmusik, die Zeugnis über die Auswirkungen der Urbanisierung Anfang des 20. Jahrhunderts ablegt.

Der Hässlichkeit der Großstadt setzt Kodály mit seinen ›Marosszéker Tänze‹ ein ländliches Märchenidyll entgegen. Mit volkstümlichem Charme und in prächtiger Instrumentierung lässt Kodály alte Tanzmelodien aufleben.


Konzerteinführung Mo. 19 Uhr mit Prof. Dr. Lutz-Werner Hesse

Konzerteinführung für Kinder ›Ohrenkitzel‹ So. 11 Uhr