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1803 - Über den Nutzen der Solbäder - Fünftes festliches cammerphilharmonisches Concert Tickets - Schönebeck (Elbe), Dr.-Tolberg-Saal

Event-Datum
Freitag, den 04. März 2022
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Badepark 1,
39218 Schönebeck (Elbe)
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie gGmbH (MKP) (Kontakt)

Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten und Schwerbeschädigte. Nachweise sind am Einlass zu erbringen.

Tickets für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitpersonen sind erhältlich unter 03928 / 400 597.

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck gGmbH.
Bei Nacheinlass der Veranstaltung erlischt der Anspruch auf den gebuchten Platz.

Ansprüche auf reservierte Eintrittskarten zur Abholung an der Tages-/Abendkasse erlöschen 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.
Ticketpreise
ab 19,00 EUR und Ermäßigungen *
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Bild: Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie
Bereits seit sechs Jahren als Knappschaftsarzt der Königlichen Saline in Amt und Würden, entdeckt Johann Wilhelm Tolberg fast zufällig im Jahre 1800 die Heilkraft der Sole und veranlasst zwei Jahre darauf den Bau des ersten Badehauses. Ein Jahr später legt er mit seiner Schrift  „Ueber die Aehnlichkeit der Salzsoole mit dem Seewasser und den Nutzen der Soolbäder“ den Grundstein für die mittlerweile weltweit erfolgreiche Therapie.

Während Tolberg seine medizinischen Versuche durchführt, atmet die Welt auf nach der Schreckensherrschaft der französischen Revolution, allerorten ist man voller Verehrung für den „Ersten Konsul“ der jungen französischen Republik, Napoleon Bonaparte. Auch Ludwig van Beethoven plant zunächst, seine 1803 vollendete „Eroica“-Sinfonie dem Feldherrn zu widmen. Als er jedoch erfährt, dass dieser sich 1804 zum Kaiser krönen lässt, zerreißt er wütend das Titelblatt mit der Widmung, ahnend, Napoleon würde nun auch „alle Menschenrechte mit Füßen treten“ und „ein Tyrann werden“.  Betrachtet man den Saal der Uraufführung im Wiener Palais Lobkowitz, scheint einem die kammerorchestrale Besetzung der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie geradezu ideal für dieses Werk.

Im selben Jahr schreibt Johann Nepomuk Hummel sein berühmtes Trompetenkonzert als Meilenstein der Literatur zwischen Wiener Klassik und Romantik. Das Werk entstand - wie das Konzert von Haydn - für den Virtuosen Anton Weidinger, der durch seine Konstruktion einer neuen Klappentrompete den Komponisten neue Wege öffnete. Mit dem aus Ungarn stammenden und unser Orchester seit einigen Jahren bereichernden jungen Trompeter Balint Krezinger erhält dieses Meisterwerk einen würdigen Interpreten.

Im Salzlandkreis beheimatet ist die Sage der „Sieben Steine von Preußlitz“, mit denen sich die neue Komposition Benjamin Schweitzers auseinandersetzt.

Das Programm: 

Uraufführung eines Werkes von Benjamin Schweitzer (Berlin/Helsinki; www.benjamin-schweitzer.de)

Benjamin Schweitzer - Xenolith für Kammerorchester (Uraufführung)
Johann Nepomuk Hummel - Konzert für Trompete und Orchester Es-Dur
Ludwig van Beethoven - Sinfonie Nr.3 Es-Dur op. 55 „Eroica“