19 | David und Orpheus Tickets - Gera, Kirche St. Salvator

Event-Datum
Freitag, den 11. Oktober 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Nicolaistraße 2,
07545 Gera
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Mitteldeutsche Barockmusik in Sachsen, Sachsen-Anhalt u. Thüringen e. V. (Kontakt)

Die angegebenen Preise (gedruckte Programme, Webshop etc.) sind Normalpreise; ca. 25 % Ermäßigungen für Schüler, Studierende, Auszubildende, Schwerbehinderte und Empfänger laufender Leistungen nach SGB II und SGB XII bei Vorlage eines gültigen Nachweises. Für anspruchsberechtigte Schwerstbehinderte erhält die Begleitperson freien Eintritt; diese Karten sind nur über die Geschäftsstelle der MBM zu buchen.
Vorverkaufsgebühren und Versandkosten sind zudem abhängig von den AGB der jeweiligen Vorverkaufsstellen.

Ermäßigungsnachweise sind auch beim Einlass zu den Veranstaltungen...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 12,00 EUR bis 38,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Heinrich Schütz Musikfest
Eine Hommage an zwei himmlische Sänger
Arien und Kantaten von Luigi Rossi, Marco Marazzoli und Orazio Michi

Erneut hebt Christina Pluhar einen Schatz – und es sind wieder die musikalischen Trendsetter, die es ihr angetan haben: Rund 600 Kantaten, bewahrt in der Bibliothèque Nationale de France und die Bibliotheca Vaticana, hat sie durchstöbert und ein Programm kreiert, das den berühmtesten mythischen Sängern – König David und Orpheus – gewidmet ist. An der Schwelle von der Renaissance zum Frühbarock war die Gestalt des sich selbst auf der Lyra begleitenden Sängers Orpheus eine Art Fixpunkt in der europäischen Vokal- und Instrumentalmusik. Einer, der als ein Orpheus seiner Zeit galt, war der Komponist, Sänger und Lautenist Luigi Rossi. Bei den Medici in Florenz und Kardinal Antonio Barberini in Rom, ab 1646 in Paris beim Kardinal Mazarin in Diensten war er einer der populärsten Musiker seiner Zeit – voller Inspiration und neuer Ideen, die menschliche Seele in Musik auszudrücken. Marco Marazolli, von ihm sind mehr als 350 Kammerkantaten auf uns gekommen, war nicht minder ein gepriesener Meister des musikalischen Dramas. Und dass Orazio Michi den Beinamen „dell´Arpa“ trug, weist auf ihn als einen der virtuosesten Sänger und Harfenisten seiner Zeit. – Und wir dürfen erneut begeistert sein.

Zu Recht gilt Christina Pluhar als Grenzgängerin. In vielen Programmen hat sie bekannte und neu entdeckte Musik der Vergangenheit nicht nur streng als „Alte Musik“ umgesetzt, sondern mit Improvisationen, Anleihen aus dem Jazz, der Folkmusik oder mit Bearbeitungen moderner Stücke im alten Instrumentationsgewand verbunden. Das ist sachkundig, das ist zeitgemäß, das geht in Ohren und Herz.

L’Arpeggiata

Céline Scheen, Sopran
Benedetta Mazzucato, Mezzosopran

Doron Sherwin, Zink
Judith Steenbrink und Catherine Aglibut, Barockviloine
Noelia Reverte Reche und Rodney Prada, Viola da gamba
Josetxu Obregon, Violoncello | Paulina Van Laarhoven, Lirone
Josep Maria Marti Duran, Theorbe und Barockgitarre
Sarah Ridy, Barockharfe
Yoko Nakamura, Orgel

Christina Pluhar, Theorbe und Leitung