7. MDR-Kammerkonzert Tickets - Leipzig, UT Connewitz

Event-Datum
Freitag, den 29. März 2019
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Wolfgang-Heinze-Straße 12 a,
04277 Leipzig
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk– HA MDR KLASSIK (Kontakt)

Ermäßigungen im Vorverkauf gelten für Abonnenten, Schüler und Studenten, Familien mit maximal 2 Erwachsenen und Kindern bis 16 Jahre, Arbeitsuchende, Inhaber der Leipzig-Card, Inhaber der EhrenamtsCard, Menschen mit Behinderungen, Rollstuhlfahrer und Rentner. Ermäßigungsnachweise sind unaufgefordert an der Einlasskontrolle zu erbringen.

Menschen mit Behinderungen und Rollstuhlfahrer erhalten Ihre Tickets unter 0341 94 67 66 99. Die Begleitperson (B im Ausweis) erhält ein kostenfreies Ticket.
Ticketpreise
ab 21,50 EUR und Ermäßigungen
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Bild: MDR Sinfonieorchester
BAUHAUS 100

ARNOLD SCHÖNBERG
(1874 –1951)
»Pierrot lunaire« op. 21

sowie Werke von

LYONEL FEININGER
(1871–1956)

STEFAN WOLPE
(1902–1972)

JOSEF MATTHIAS HAUER
(1883–1959)

Lisa-Maria Rothländer, Sopran | Lena Carina Traupe, Alt
(Mitglieder des MDR RUNDFUNKCHORES)
Ute Günther, Flöte | Andreas Pietschmann, Klarinette/Bassklarinette
Yukiko Suzuki, Violine | Christian Seifert, Viola
Stefan Wunnenburger, Violoncello
(Mitglieder des MDR SINFONIEORCHESTERS)
Heiko Reintzsch, Klavier

Bauhaus 100

Klare Linien, Reduktion auf das Wesentliche, Sachlichkeit und – vor allem – Aufbruch in neue, zeitgemäße Ausdruckswelten: Die musikalische Moderne um 1920 und die Ideen des Staatlichen Bauhauses, das Walter Gropius vor genau 100 Jahren gründete, haben viel gemeinsam. Immer wieder haben die Avantgardisten aus Weimar und Dessau deshalb auch den Kontakt zu Musik und Komponisten gesucht. Stephan Wolpe etwa war regelmäßig zu Gast im Bauhaus und traf mit seinen futuristisch-ekstatischen, doch streng rhythmischen Werken den dortigen Nerv. Den interdisziplinären Bauhaus-Gedanken lebte Lyonel Feininger, 1919 als erster Bauhaus-Meister berufen: In seine Bauhaus-Zeit fällt auch sein kompositorisches Werk, das sich in seiner rationalen Klarheit an Johann Sebastian Bach anschließt. 1922 erfuhr die Weimarer Aufführung von Arnold Schönbergs Skandalwerk „Pierrot lunaire“ große Aufmerksamkeit unter den Mitgliedern des Bauhauses. Es markiert einen Wendepunkt in deren Beschäftigung mit der Musik: weg von barocker Strenge, hin zu gegenwärtiger Subjektivität.