ANDREA PANCUR & Ensemble | Deutschland Tickets - Dresden, Staatsschauspiel - Kleines Haus

Event-Datum
Sonntag, den 08. Dezember 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Glacisstraße 28,
01099 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Konzert- und Theateragentur Andreas Grosse (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind Kinder, Schüler, Studenten, Arbeitslose, Zivildienstleistende, Dresden-Pass-Injhaber und Schwerbeschädigte (ab 70%) und deren Begleitperson bei Vorlage eines entsprechenden Ausweises.
Ermäßigungsberechtigung ist am Einlass nachzuweisen!
Ticketpreise
von 22,00 EUR bis 26,40 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Weihnukka - Andrea Pancur Ensemble
»Weihnukka«
Kipferl. Krapfen. Lichterkranz.
Bayerische Weihnacht und jüdisches Chanukkafest.
ANDREA PANCUR & Ensemble

ANDREA PANCUR Gesang
CHRISTIAN DAWID Klarinette
ILYA SHNEYVEYS Akkordeon
ALEX HAAS Bass

Ja. Weihnachtsmusik kann nerven. In vorweihnachtlich dekorierten Kaufhäusern oder auf drängeligen Weihnachtsmärkten kann man ihr kaum entkommen. Doch es gibt Ausnahmen. Beispielsweise solche von Helene Blum. Und Fjarill. Oder Etta Scollo. Und andere, deren Musik man im Rahmen dieser Konzertreihe hören und erleben kann ;-)

Eine ganz besondere Ausnahme ist, was die preisgekrönte, quirlig lebendige, jiddisch-bayerische Liedgutheldin Andrea Pancur mit ihren Musikern auf die Bühne bringt:
»Weihnukka« - das ist bayerische Weihnacht und jüdisches Chanukkafest an einem Abend.

Da wird es festlich. Da wird es fröhlich. Da wird es besinn- und nachdenklich.
Es wird mitreißend. Und natürlich: Es wird ein Fest! Was sonst?
Oder besser: Es werden zwei Feste!
Denn ihr gelingt das Kunststück, das christliche Weihnachten mit dem jüdischen Chanukka zu verbinden.
Nichts für Dogmatiker. Aber wunderbar für Menschen, denen das Wunder wichtiger ist als die Abgrenzung. Denen die Liebe etwas bedeutet und das Leben.

Andrea Pancur, die Münchnerin mit slowenischer Abstammung, gilt als "Garantin für tiefschürfende Programme" (Süddeutsche Zeitung) und als "wichtigste Vertreterin der jiddischen Kultur in Deutschland" (Der Neue Tag).

In ihrem mit dem »Deutschen Weltmusikpreis RUTH« ausgezeichneten Programm »Alpen Klezmer« verknüpft sie bayrische und jiddische Musik. Dazu erforschte sie das gemeinsame Repertoire der bayrischen und der jiddischen Liedkultur und entwickelte daraus quasi ein eigenständig neues Genre.

Musikalische Grenzüberschreitungen betrieb sie bereits vor Jahren mit dem »modern klezmer quartet«, sie tourte gemeinsam mit dem Trio »A Tickle in the Heart« durch die Lande, widmete ihr Soloprogramm »Andrea Pancurs Federmentsh« der jiddischen Musik nach 1945 - und ist die Initiatorin und Juryvorsitzende des »Mosche-Beregowski-Nachwuchspreises«. Auch war sie bis 2017 im Vorstand von »other music e.V.«, der den »Yiddish Summer Weimar« durchführt, eines der weltweit wichtigsten Festivals zur jiddischen Kultur.

Ihr scheint das Wunder zu gelingen, viel mehr zu schaffen als normale Menschen, denn nebenbei führten sie
Konzertreisen und Workshoptätigkeiten nicht nur nach Bulgarien, Frankreich, Großbritannien, Österreich, Liechtenstein, Italien, sondern auch nach Israel und in die USA. Immer wieder suchte und fand sie dort auch Partner für gemeinsame künstlerische Projekte, u.a. Alan Bern (USA | D), Patty Farrell (USA), Hermann Haertel jun. (A), Daniel Kahn (USA | D), Guy Schalom (GB), Lorin Sklamberg (USA), Deborah Strauss (USA) und viele andere.

Sie ist ein Tausendsassa und Wirbelwind und zugleich eine tief empfindsame Seele.
Dies alles und mehr findet sich in ihrer Musik.


Presse:

"Andrea Pancur hat ein neues, musikalisches Genre begründet: Alpen Klezmer. Darin verbindet die Münchener Sängerin jiddische und bayerische Volksmusiktraditionen zu einer spannend furiosen, bisher nie dagewesenen Mischung. Dafür wurde sie zusammen mit ihrem herausragenden, lettischen Multi-Instrumentalist Ilya Shneyveys mit dem Deutschen Weltmusikpreis ausgezeichnet. Glückwunsch!"
Folker

"Wuid und koscher: Andrea Pancur vereint in ihrem wegweisenden Projekt ´Alpen Klezmer` bayrische und jiddische Musik. Jodler verschmelzen mit Nigunim, italienisch-jüdische Peysakh-Lieder treffen auf bayrische Flüsse und das murmelnde Rauschen des Meeres gibt den Takt dazu.
Wild und rau, aber auch sanft und beseelt."
Amadeus

www.andrea-pancur.de