Abschlusskonzert 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018 Tickets - Hamburg, Elbphilharmonie Kleiner Saal

Event-Datum
Dienstag, den 13. November 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Platz der Deutschen Einheit 1,
20457 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Musikförderung classic e.V. (Kontakt)

Inhaber der NDR Kulturkarte erhalten eine Ermäßigung von 25% auf den regulären Eintrittspreis. Eine Kombination mit anderen Ermäßigungen ist ausgeschlossen. Die Karte ist an der Abendkasse bzw. beim Einlass vorzuzeigen.
Ermäßigte Karten gelten für Schüler, Studenten, Azubis, Absolvierende eines freiwilligen Jahres, Erwerbslose und Gäste mit Behinderungen gegen Vorlage einer gültigen Bescheinigung, die an der Abendkasse bzw. beim Einlass vorzuzeigen ist.
Das HVV-KombiTicket gilt am Veranstaltungstag von 0 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages für die Hin- und Rückfahrt
zum Veranstaltungsort. Für...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 27,50 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Hamburger Kammermusikfest International
"Einzigartige Darbietungen"

Künstlerbesetzung
Jiyoon Lee, Violine
Marta Murvai, Violine
Máté Szücs, Viola
Emil Rovner, Violoncello
Tibor Reman, Klarinette
Mathias Baier, Fagott
Radek Baborák, Horn
Frithjof-Martin Grabner, Kontrabass

Programm

Edvard Grieg (1883-1907)
Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello g-Moll op. 27

Antonio Vivaldi (1678-1741)
Arie "Cor ritroso" aus der Oper "La fida ninfa" für Bass und Violoncello RV 714

M. Weinberg (1919-1996)
Presto aus der Sonate Nr. 3 für Violoncello solo op. 106

Frank Raschke (1964)
"Schubertiaden Feeling" für Violine, Viola, Klarinette, Fagott und Kontrabass
Auftragswerk und Uraufführung 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

Franz Schubert (1797-1828)
Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher F-Dur, D 803

Edvard Grieg komponierte nur ein vollständiges reifes Streichquartett: Quartett für zwei Violinen, Viola und Violoncello g-Moll op. 27. Für ihn war es eine Herausforderung, da er eher daran gewöhnt war, in kleineren Formen wie seinen berühmten Kunstliedern und romantischen Klavierminiaturen zu schreiben. Dennoch ist es eines der originellsten und einflussreichsten Streichquartette des ausgehenden 19. Jahrhunderts, etwa zeitgleich mit den ersten bedeutenden Quartetten von Tschaikowsky, Brahms, Borodin und Dvořák.

Emil Rovner ist zurzeit wahrscheinlich der einzige Künstler, der parallel zu seiner internationalen Konzerttätigkeit als Cellist auch eine Laufbahn als Sänger und Dirigent verfolgt. Mit der Arie "Cor ritroso" aus der Oper "La fida ninfa" für Bass und Violoncello RV 714 von Antonio Vivaldi präsentiert er diese einzigartige Darbietungsform von Gesang und Cellospiel.
Mieczysław Weinbergs Sonaten wie die für Violoncello solo entstanden in seiner späteren Schaffensphase ab 1960 und gehören bereits zu den eher herberen konzentrierteren Kompositionen im gereiften Stil.
Die folgende Uraufführung "Schubertiaden Feeling" für Violine, Viola, Klarinette, Fagott und Kontrabass von Frank Raschke ist ein Auftragswerk zum 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018.

Bereits beim Komponieren wusste Franz Schubert, dass sein Oktett für Klarinette, Horn, Fagott und Streicher F-Dur, D 803 die Grenzen der Kammermusik sprengen würde. In vielen Zügen erklingt es fast schon wie eine Sinfonie. Dabei erweiterte Schubert die Septett-Besetzung mit einer zweiten Violine, um eine größere Klangfülle zu erreichen, wobei der konzertante Zug im Part der ersten Geige erhalten blieb.
Das Oktett ist Schuberts längstes kammermusikalisches Werk. Dies erklärt sich aus der Form des Wiener Divertimento, die er hier unter sinfonischen Vorzeichen noch einmal aufleben ließ. Insgesamt ist der Klang insofern typisch für Franz Schubert in dem die Bläser und Streicher wunderbar zusammenfinden und verschmelzen.

Elbphilharmonie Kleiner Saal, Hamburg