Bild: Alina FichterBild: Alina Fichter
Jetzt Karten im Vorverkauf sichern und Alina Fichter im Rahmen ihrer Vorträge 2019 live erleben. weitere Infos

Information zur Veranstaltung

Kein Tag vergeht, an dem Journalisten nicht Hassmails erhalten. Lügenpresse, der alte Nazi-Begriff, ist in Teilen der Gesellschaft wieder salonfähig geworden. Zugegeben: Das sind Auswüchse. Dennoch wird deutlich, dass das Vertrauen in die Medien erodiert. Galten sie über Jahrzehnte, neben Exekutive, Legislative und Judikative, als vierte Gewalt in einer funktionierenden Demokratie, wird das Verhältnis zwischen Journalisten und Rezipienten gerade neu vermessen. Das Internet, vermeintlicher Heilsbringer einer offenen Gesellschaft, avanciert zur fünften Gewalt. Aber auch hier gibt es ein Glaubwürdigkeitsproblem. Seriöse und unseriöse Quellen sind kaum unterscheidbar. Alina Fichter leitet den deutschen Ableger von NewsGuard, einem Computerservice, der Internet-Nutzer über Falschnachrichten aufklärt. Zudem ist sie eine der Moderatorinnen der Media Convention Berlin, einem der wegweisenden Medienkongresse in Europa.

Sie 
war Fellow für Medieninnovation an der Stanford University, hat für den Bayerischen Rundfunk und die Süddeutsche Zeitung gearbeitet und war Mitglied der Chefredaktion von Zeit Online. Sie kennt beide Seiten - die etablierten und die neuen Medien. Mit vielen interessanten Informationen aus einer Welt im Umbruch kommt sie ins bilderhaus. Mit einem erfrischenden Blick und einer klaren Haltung: „Medienvielfalt zu sichern, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe“, sagt sie. „Dazu braucht es verbindliche Spielregeln.“