Bild: Alonso - Theater Ravensburg
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Information zur Veranstaltung

Mit: Jutta Klawuhn, Ina Fritsche, Alex Niess und Marco Ricciardo Regie: Tobias Bernhardt | Bühne: Werner Klaus

Wenn Sie “Alonso“ hören, denken Sie wahrscheinlich zuerst an die spanischen Weltmeister Xabi (FC Bayern München) oder Fernando (Formel 1)? Nicht schlecht, aber Sie folgen damit leider einer falschen Fährte.
Dem Hauptdarsteller der neuesten Eigenproduktion des Theaters Ravensburg wäre das sicher nicht passiert: Als mexikanischer Nackthund der edlen Rasse Xoloitzcuintle [Scholoitz-kuint-li] wird Alonso neues Mitglied der Familie Walk und bereichert deren Alltag nicht nur durch seine freundliche und intelligente Art, sondern vor allem sein würdevolles und ruhiges Auftreten tun der eingefahren Beziehung von Trixi und Leo Walk gut.
Sowohl Trixi, in ihrer Funktion als gelangweilte Hausfrau und Mutter eines längst erwachsenen Sohnes, als auch Leo, passionierter Koch und braver Büroangestellter, arrangieren sich schnell mit dem neuen Familienmitglied, der sich üblicherweise Fremden gegenüber misstrauisch zeigt, sich aber ebenso schnell dem idyllischen Vorstadtleben der beiden anpasst. Bis es zum monatlichen Aufeinandertreffen zum Nachtessen mit dem befreundeten Ehepaar Rainer, seines Zeichens Universitätsprofessor und der auf spiritueller Sinnsuche befindlichen Ehefrau Rebecca kommt. Das regelmäßige Treffen bei den Walks wird von Alonso gewaltig durcheinander gebracht.
In der Mythologie der Azteken begleiten diese Hunde mit dunkler ledriger Haut die Seelen der Toten auf dem Weg ins Jenseits. “Höllenhunde” nennt sie der Professor wissend und als ein solcher entpuppt sich Alonso tatsächlich. Er wittert Betrug und Unwahrheiten, die Menschen voreinander verbergen. Denn dann knurrt und bellt er und lässt die untreuen Herrchen und Frauchen zittern.
Der Xoloitzcuintle führt die beiden Ehepaare gewissermaßen als tierischer Lügendetektor in eine emotionale Hölle und das Publikum durch ein starkes Stück komödiantischer Irrungen und Wirrungen, die jedem alle Haare zu Berge stehen lassen, außer natürlich Alonso, dem mexikanischen Nackthund!