Anka Zink - „Wo pin ich” Tickets - Uhldingen-Mühlhofen, Alte Fabrik Mühlhofen

Event-Datum
Freitag, den 13. Oktober 2017
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Daisendorfer Straße 4,
88690 Uhldingen-Mühlhofen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: mbm-management / Alte Fabrik Mühlhofen (Kontakt)

Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten, Fördervereinmitglieder und mit Gästekarte / EBC
Ticketpreise
von 18,00 EUR bis 20,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Anka Zink
„Wo pin ich“ ist der zweite Wurf von Anka Zink zum Thema Mensch und moderne Medien. Überwogen im ersten Teil Neugier und Begeisterung, so ist das Thema jetzt die Faszination des Möglichen. Die Zukunft hat begonnen und zwar mit einer Lüge: Ja ich habe die allgemeinen Geschäftsbedingungen gelesen. Lüge! Und verstanden. Lüge zwei!

Der moderne Mensch hat zwei gesellschaftliche Verpflichtungen: 1. Du sollst konsumieren. 2. Du sollst Daten liefern. Am besten online! Das kann kompliziert werden: Wie hieß noch mal mein Password? Wo muss ich das Häkchen setzen? Wo den Pin eingeben? Habe ich überhaupt schon gepinnt oder gerade gepennt?

Unser Gehirn haben wir in unser Smartphone outgesourct. Selbst Denken wird zur Glückssache. Wir daten online und pflegen unser virtuelles „Ich“, bis wir zu uns selber „Sie“ sagen. Wir arbeiten im Homeoffice und flirten mit unserem Rasenmäher-Roboter, statt mit unserem smarten Kollegen aus der Kaffeeküche, der uns längst vergessen hat und dem wir nur noch über Google Tracking auflauern können.

Vom Fax bis zum Fingerabdruck-Pin: Anka Zinks Streetview auf das normal verkabelte Leben im 21. Jahrhundert funktioniert ganz oldschool: Mit dem Wort, das die Dinge auf den Punkt bringt und den Lachmuskeln keine Pause gönnt.

Anka Zink reflektiert das Leben im Netz und fragt sich, ob es Netzstrumpfhosen bald als App gibt, ob man selbstfahrende Autos auch auf „Besoffen“ programmieren kann. Ob Multitasking schizophren macht, ob wir bei soviel Nähe unser i-Phone vor Erkältungen schützen müssen und ob es mit dem richtigen Vibrationstool auch untenrum glücklich macht. Ob sich die Arbeitswelt 4.0 schneller ausbreitet als der Islam und wie hoch die Dunkelziffer derer ist, die aus dem Netz nicht mehr zurückkehren.

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Als lebende Antwort auf die immerwährende Frage: „Frauen und Humor – ja, geht denn das?“ ist Anka Zink Gast in zahlreichen kabarettistischen TV Formaten. Anka Zink spielt gerne im Ensemble (z.B. Ladys Night) und tourt mit ihren Solo-Bühnenprogrammen durch die ganze Republik.
Im Hintergrund hat sich Anka Zink seit Beginn ihrer Karriere mit Nachwuchs und seiner Förderung befasst. Deshalb war sie drei Jahre (1999 bis 2001) Dozentin an der Köln Comedy Schule von Rudi Carrell.
Dazu kam sie durch ihre eigene Geschichte: Nach dem Studium begann sie mit der “Improvisation” bei William Mockridge, zu dessen Gründungsensemble der “Springmaus” sie gehörte.
Nach dem schnellen Erfolg dieser Truppe gab sie ihre wissenschaftlichen Pläne auf und widmete sich fortan der Unterhaltung der Menschheit.
Zuvor hatte sie ein Diplom in Soziologie abgelegt und sich in Schwerpunkten mit Kommunikation und Organisation befasst, aber auch mit Statistik. Ihr Lieblingsfach in dieser Disziplin hieß “teilnehmende Beobachtung” und auf diese hat sie sich im Verlauf der Jahre spezialisiert.

Alte Fabrik Mühlhofen, Uhldingen-Mühlhofen