Anna Vinntiskaya - Werke von Debussy, Bartók, Schumann & Chopin Tickets - Kempen, Paterskirche - im Kulturforum Franziskanerkloster

Event-Datum
Montag, den 29. April 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Burgstr. 19,
47906 Kempen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadt Kempen (Kontakt)

Eine Ermäßigung erhalten Personen unter 18 Jahren, Schüler, Auszubildende, Studenten, Inhaber des „Kempener Kultur- und Freizeitpasses", Wehr- und Bundesfreiwilligendienstleistende und Schwerbehinderte gegen Vorlage eines entsprechenden Ausweises. Wenn Schwerbehinderte auf fremde Hilfe angewiesen sind, erhält auch die Begleitperson diese Ermäßigung. Personen unter 18 Jahren, für die Leistungen nach SGB II oder SGB XII gewährt werden, erhalten bei Vorlage des „Kempener Kultur- und Freizeitpasses" eine weitere Ermäßigung um 50% auf die ursprünglich für Kinder und Jugendliche vorgesehenen...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 11,45 EUR bis 20,25 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Anna Vinnitskaya
Anna Vinntiskaya
Debussy: Sechs Préludes; Bartók: Sonate Sz 80; Schumann: Arabeske C-Dur op. 18; Chopin: Sonate b-moll op. 35
Montag, 29. April 2019, 20:00 Uhr

Die aus Russland stammende Pianistin Anna Vinnitskaya (*1983) war im Januar 2009 schon einmal in Kempen. Damals hatte sie gerade einen der bedeutendsten Klavierwettbewerbe der Welt gewonnen – den Concours Reine Elisabeth in Brüssel. Sie war gerade mal 26 und stand am Anfang ihrer Karriere. Wunderbar zu erleben, wie sich die großen Hoffnungen, die man damals in sie setzte, allmählich immer mehr erfüllt haben. Inzwischen spielt sie in aller Welt mit den bedeutenden Orchestern und in den wichtigsten Konzertsälen von Berlin bis London, von München bis Tokyo, von Birmingham bis Tel Aviv. In der Saison 2016/17 war sie „Solistin in Residenz“ beim WDR Sinfonieorchester in Köln. Sie kam 2002 nach Deutschland und studierte in Hamburg bei Evgeni Koroliov. Heute ist sie selbst Professorin an der Hamburger Musikhochschule. Albrecht Selge schreibt über sie: „Rotziges Tastenviech, kecker Kuckuck, samtpfötige Löwenkönigin von diamantener Kraft – eine sagenhafte Klaviermenagerie scheint das zu sein, die der Kritikerchor so vielstimmig besingt. Doch sie beherbergt nur ein einziges animal musicum, ein pianistisches Fabelwesen: Anna Vinnitskaya. Angriffslustig, swingend, dezent, barbarisch, cool sind einige der
Attribute, die die Presse ihr zuschreibt. Wer diese exzellente, fantasievolle, empfindsame Musikerin
im Konzert erlebt, dem springen und klingen die Assoziationen.“ 2009 hat Anna Vinnitskaya in der Pa-terskirche die 7. Klaviersonate von S. Prokofiev gespielt, die wir im ersten Klavierabend dieser Saison von Olli Mustonen hören werden. Die Stellung als Schluss- und Höhepunkt nimmt im Programm der Vinnitskaya diesmal eins der größten Werke der Klaviermusik überhaupt ein: Chopins zweite Klaviersonate in b-moll op. 35. Dieses rätselhafte, hochdramatische, viersätzige Werk – darunter der dritte mit dem berühmten, gern auch als Filmmusik oder bei Staatsbegräbnissen verwendeten Trauermarsch – stellt die Interpreten vor höchste Herausforderungen und kann beim Publikum schon mal Gänsehaut verursachen.