Antje Pfundtner in Gesellschaft (DE) - Alles auf Anfang Tickets - Dresden, HELLERAU

Event-Datum
Samstag, den 23. Februar 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Karl-Liebknecht-Straße 56,
01109 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste (Kontakt)

Geben Sie die Nr. der HELLERAU-Card in das Feld "Aktionscode" ein.
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Ermäßigungen
Ermäßigte Preise gelten fuer Kinder, Schueler*innen, Studierende, Auszubildende, Freiwillige im Sozialen Jahr, im Bundesfreiwilligendienst bzw. freiwilligen Wehrdienst, Arbeitslose und Empfänger*innen von Leistungen nach SGBII und XII, Inhaber/-innen des Dresden-Passes,
Ehrenamtspass-Inhaber, Menschen, die zum anspruchsberechtigten Personenkreis gemäߧ1 Asylbewerberleistungsgesetz gehören, sowie...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 17,00 EUR und Ermäßigungen
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Antje Pfundtner in Gesellschaft (DE) - Alles auf Anfang

Bild: Antje Pfundtner in Gesellschaft (DE) - Alles auf Anfang
Fr 22., Sa 23.02. jeweils 20 uhr, Großer Saal
Eintritt: 17 I 8€
Aktion: https://www.hellerau.org/de/ticket-aktionen/ oder Doppelpack


Alles auf Anfang
Antje Pfundtner in Gesellschaft (DE)

Für Jan

„Während ehemals die Forscher, wenn sie auf dem Weg zum Ursprung der Dinge waren, immer etwas von dem zu finden meinten, was von unschätzbarer Bedeutung für alles Handeln und Urteilen sei, nimmt die Bedeutungslosigkeit des Ursprungs zu: während das Nächste, das Um-uns und In-uns allmählich Farben und Schönheiten und Rätsel und Reichtümer von Bedeutung aufzuzeigen beginnt, von denen sich die ältere Menschheit nichts träumen ließ.“ Friedrich Nietzsche

In ihrer Trilogie über Vergänglichkeit befragt Antje Pfundtner in Gesellschaft die Gesetzmäßigkeiten von Zeit. Während „ENDE“ – der erste Teil der Trilogie – sich der Melancholie stellte, die ein bevorstehendes Ende schürt, ist „Alles auf Anfang“ den Anfänger*innen gewidmet:

Sie haben nicht vor, neue Berge zu versetzen, sie werden uns auch nichts Verheißungsvolles versprechen – sie beginnen zu handeln und schauen, was ihr Tun hervorbringt.

Sie fangen so an: Eine kleine Gruppe von Leuten hat etwas für eine große Gruppe von Leuten vorbereitet. Die große Gruppe ist darüber so gerührt, dass sie ganz leise wird und ganz gespannt auf das Ereignis wartet, das nicht eintreten wird. Und dann wagt doch jemand einen ersten Schritt – der Rest bleibt unabsehbar.

Mit „Alles auf Anfang“ macht Antje Pfundtner in Gesellschaft die Theaterbühne zur page blanche und zelebriert, im Beisein vieler Menschen und Mythen, ihre nicht existierende Leere.

„… weil jeder Mensch ein Initium ist, ein Anfang und Neuankömmling in der Welt ist, können Menschen Initiative ergreifen, Anfänger werden und Neues in Bewegung setzen.“ Hannah Arendt

Idee & Konzept: Antje Pfundtner in Gesellschaft
Choreografie: Antje Pfundtner
Tanz: Dani Brown, Frank Koenen, Antje Pfundtner, Matthew Rogers, Anna Till
Dramaturgie: Anne Kersting
Musik: Nikolaus Woernle
Bühne: Irene Pätzug
Künstlerische Assistenz: Juliana Oliveira
Kostüme: Yvonne Marcour
Licht: Michael Lentner
Choreografische Assistenz Endproben: Trinidad Martínez
Künstler*innenbetreuung: Angela Kecinski
Mechanik: Lars Vaupel
Unterstützung Bühne: Björn Westpfahl
Produktion: Hannah Melder

„Alles auf Anfang“ ist eine Produktion von Antje Pfundtner in Gesellschaft in Koproduktion mit Kampnagel Hamburg, HELLERAU – Europäisches Zentrum der Künste Dresden und FFT Düsseldorf. „Alles auf Anfang“ wird gefördert durch die Behörde für Kultur und Medien Hamburg, den Fonds Darstellende Künste e.V., die Kunststiftung NRW und die Hamburgische Kulturstiftung.
Bild: Festspielhaus Hellerau Dresden

Hellerau steht in mehrfacher Hinsicht als Synonym für Moderne im 20. Jahrhundert, nicht nur bezogen auf die Künste. Der »Mythos« schien zwischenzeitlich indes gefährdet, dem Vergessen anheim zu fallen. Die »Lebensreformgedanken« des ausgehenden 19. Jahrhunderts führten 1909 zur Gründung der Werkstätten und der ersten deutsche Gartenstadt. Das zwei Jahre später erbaute Festspielhaus war für Émile Jaques-Dalcrozes Tanzausbildung völlig anders konzipiert als je ein Theaterbau zuvor. Nach kurzer Blütezeit und langer Ruhepause setzte ab Mitte der 1990er Jahre eine künstlerische Belebung in Hellerau ein.