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Bild: Antonín Dvorák, Stabat Mater op. 58 - Coburger BachchorBild: Antonín Dvorák, Stabat Mater op. 58 - Coburger Bachchor
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Information zur Veranstaltung

Dramatische Ereignisse begleiteten Antonín Dvořák, während er sein Stabat Mater in den Jahren 1876/77 komponierte. Nachdem das Ehepaar Dvořák im Jahr 1875 bereits ihre Tochter kurz nach deren Geburt verloren hatte, starben im August und September des Jahres 1877 auch die elfmonatige Tochter und der dreijährige Sohn. So bekam der lateinische Text über die Mutter Gottes, die am Kreuz um ihren einzigen Sohn trauert, für den Komponisten eine sehr persönliche Verbindung – auch er war nun kinderlos. Gleichzeitig schreibt Dvořák mit dem Stabat Mater aber auch eine wahrhaftige Karfreitagsmusik.

Der Coburger Bachchor singt das Werk nach lange Jahren wieder eben am Karfreitag 2019 in der St. Moriz-Kirche Coburg. Zwar beginnt der Text mit „Stabat Mater dolorosa“ (Christi Mutter stand mit Schmerzen), allerdings beschreiben die nachfolgenden Strophen nicht mehr das Leid, sondern das Mitleid mit Maria, der Mutter Gottes. Gegen Ende erbittet der Text Erlösung durch Jesus selbst. Entsprechend verwendet Dvořák in der ersten Hälfte überwiegend Moll-Tonarten und schmerzlich-dramatischen Gesten, denen er in der zweiten Dur-Tonarten gegenüberstellt, um mit einem tröstenden Ton zu enden. Den Abschluss bildet eine ausgedehnte, triumphale Amen-Fuge, bevor das Werk ruhig in feierlichem und hoffnungsvollem D-Dur ausklingt. Nathalie de Montmollin – Sopran Marlene Lichtenberg – Alt Milen Bozhkov – Tenor Felix Rathgeber – Bass COBURGER BACHCHOR Philharmonisches Orchester Landestheater Coburg Peter Stenglein – Leitung