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Information zur Veranstaltung

Arnon Quartett

In der Dialektik bilden Vergehen und Entstehen den Zusammenhang des Werdens. Auf der Suche nach einer Erklärung für unser ganzes Sein ist die schmerzvolle und herausfordernde Auseinandersetzung mit dem Tod, mit Trennung und unliebsamer Veränderung also unumgänglich.
In der Kunst ist die Vergänglichkeit ein allgegenwärtiges Thema und ist ist oftmals Ursprung künstlerischen Schaffens. So auch bei Franz Schuberts Streichquartett Nr. 14 d-moll, dass auf dem seit dem 15 Jahrhundert in der Kunst existierenden Sujet „Der Tod und das Mädchen“ basiert und nicht verwunderlicher Weise in Schuberts durch Krankheit und Misserfolg schwerster Zeit entstand.
Giacomo Puccinis „Crisantemi“ ist die Begleitmusik in der Sterbeszene von Manon Lescaut in Puccinis gleichnamiger Oper.
Das Streichquartett „Métamorphoses nocturnes“ komponierte György Ligeti in einer Zeit, in der Repression und Zensur durch die kommunistische Diktatur alltäglich und Hinrichtungen freiheitlich Denkender nicht selten waren. Aus Vergänglichkeit entstanden.