Bild: Arved Fuchs - Grönland

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Information zur Veranstaltung

Arved Fuchs hat während seiner zahlreichen Expeditionen die abgelegensten Regionen der Welt aufgesucht, den Schwerpunkt dabei immer wieder auf die polaren Zonen gelegt. Zu den absoluten Lieblingszielen gehört nach wie vor die größte Insel der Welt: GRÖNLAND.

In den siebziger Jahren war Grönland etwas für absolute Insider, für Freaks und Abenteurer, die das Außergewöhnliche suchten. Es war genau das, was mich als junger Mann ansprach, verrät der Expeditionsleiter die Gründe für die ersten Unternehmungen auf Kalaallit Nunaat.

In seinem Vortrag blickt Fuchs zurück auf die Besiedlungsgeschichte der Insel und seine ersten Begegnungen mit der einheimischen Bevölkerung. Noch heute existieren Freundschaften mit den Inuit seiner ersten Touren auf Grönland. Erstmals werden in dem neuen Multimedia Vortrag Bewegtbilder der siebzigtägigen Durchquerung der Insel auf den Spuren des Polarforschers Alfred Wegener von 1983 gezeigt. Bereits damals wählte er wie auch bei der Expedition Avanersuaq 2012 den Hundeschlitten als Transportmittel.

Zwischen diesen beiden Unternehmungen lagen mehr als zwanzig Jahre, in denen Fuchs mehrfach die Insel mit seinem Haikutter  Dagmar Aaen  aufsuchte. Das treue Segelschiff brachte ihn weit in den Norden, um auf den Spuren legendärer historischer Expeditionen zu forschen – sei es an der West- oder auch an der Ostküste mit den faszinierenden Fjorden und majestätischen Eisbergen.
Neben der unglaublich schönen Natur, die es in diesem Vortrag zu bestaunen gibt, steht aber auch das Leben der Inuit im Mittelpunkt. Durch den Klimwandel hat sich deren Alltag stark verändert, in vielen Gesprächen mit den Einheimischen hat Fuchs Einblicke in die Sorgen und Nöte der Ur-Bevölkerung erhalten. Doch es sind vor allen Dingen die positiven Erlebnisse, die Fuchs mit den Inuit verbindet – die Jagderlebnisse während einer langen Reise mit den Hundeschlitten oder die langen Gespräche während einer der zwei Überwinterungen mit dem Schiff in der langen grönländischen Polarnacht.