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Information zur Veranstaltung

Vokalensemble Chrismos, München Obertongesang: Matthias Privler, Theremin: Verena Marisa, Orgel: Carmen Jauch Leitung: Alexander Hermann

Ascending Voices Eine Klangreise für Stimmen, Orgel, Elektronik, Licht und Raum Das Münchner Vokalensemble Chrismos (Chrismós - Die Weissagung) unter Leitung von Alexander Hermann gestaltet das Konzert am 5. August, das die vielfältige Ausdruckskraft des menschlichen Gesangs durch älteste und neueste Epochen in einer Klangreise vereint. Dabei wird auch die Architektur der Klosterkirche Alpirsbach durch Licht und Klang zum Bestandteil des Konzerterlebnisses. Neben Chorgesang wird auch die konzertante Orgel sowie die seltene Kunst des Obertongesangs zu hören sein. John Cage, einer der einflussreichsten Wegbereiter avantgardistischer Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts, ist ein wichtiger Bezugspunkt im Programm. Seinem Chorwerk „Four2“ steht ein wesensverwandtes „Agnus Dei“ aus der 500 Jahre entfernten Epoche des Komponisten Cipriano de Rore gegenüber. Ebenso wird das Orgelwerk Organ2/ASLSP von Cage zu hören sein. Bezug auf Cage nimmt auch das für 20 Solostimmen komponierte Werk „Seven Sound Unseen“ des amerikanischen Komponisten Robert Moran. Im Andenken an seinen guten Freund Cage hat Moran in seiner Komposition Fragmente persönlicher Briefe von Cage vertont. Die Sänger sind dabei in unterschiedlichen Formationen im Raum verteilt. Ein Höhepunkt des Konzerts ist das für das Ensemble Chrismos komponierte Werk „Unborn“ der jungen, mehrfach preisgekrönten Münchner Komponistin Verena Marisa. Als Musikerin zwischen Avantgarde und Filmusik („Tatort“) findet sie in ihrem Chorwerk einen ergreifend neuen musikalischen Ausdruck, geprägt von improvisierten Elementen, Elektronik, sowie dem Retrocharme des mit elektromagnetischen Feldern arbeitenden Instruments Theremin. Das Münchner Ensemble Chrismos widmet sich ausschließlich der Aufführung zeitgenössischer Musik in enger Kooperation mit den Komponisten und verwirklicht vielfältige Projekten mit dem Anliegen, der unerhörten Vielfalt moderner und geistlicher Musik abseits der ausgetretenen Wege des Kulturbetriebs eine Stimme zu verleihen. Das Ensemble wurde mehrfach vom Bayerischen Rundfunk aufgezeichnet. Die Aufführungen der Werke „Stimmen des letzten Siegels“ (2005), „Da entstünde ein Engel“ (2008) und „Ludus de Antichristo“ (2014) von Robert Moran erschienen beim amerikanischen Label Innova Records auf CD.