Bild: Auf ein Neues - Theater ThespiskarrenBild: Auf ein Neues - Theater Thespiskarren
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Information zur Veranstaltung

Catherine ist eine selbstbewusste Mittvierzigerin. Dank ihrer Energie und ihres Durchsetzungsvermögens hat sie, obwohl sie alleinerziehende Mutter ist, Karriere gemacht und hat nun einen verantwortungsvollen und gut dotierten Job. Weniger erfolgreich ist sie als Mutter: Ihre aufmüpfige 14-jährige Tochter Sarah fühlt sich von der dominierenden Mutter vernachlässigt und unterdrückt. An Heilig Abend stolpert Catherine vor ihrer Wohnungstür über den abgerissenen und angetrunkenen Clochard Michel, der sich vor der Kälte in das schicke Pariser Haus geflüchtet hatte, und wirft ihn erbarmungslos hinaus. Sarah ist empört. Sie beschimpft ihre Mutter als herzloses Monster, das zu keiner Liebe geschweige denn Nächstenliebe fähig sei. Daraufhin lädt Catherine kurzerhand den Clochard ein Weihnachten gemeinsam mit ihr und ihrer Tochter zu feiern. Schließlich ist es ja vor allem das Fest des Gebens!

Mit dem Verlust seines Arbeitsplatzes hat Michel auch sein Selbstbewusstsein verloren und Catherine möchte aus diesem heruntergekommenen Menschen wieder einen Erfolgstypen machen. Der Wiedereingliederungsprozess beginnt und führt zu mancher Katastrophe. Witz und Situationskomik entstehen aus dem Zusammentreffen der beiden Schichten und der extrem unterschiedlichen Persönlichkeiten. Während ihre Tochter Sarah ein Gefühl der Verbundenheit zu dem väterlichen Michel entwickelt, bemerkt auch Catherine wie sie sich durch die Begegnung mit der völlig gegensätzlichen Lebenseinstellung allmählich verändert. Antoine Rault zeigt mit „Auf ein Neues“ auf satirisch-amüsante Weise den Zusammenhang zwischen Mechanismen sozialen Ab- und Aufstiegs und seelischer Verarmung, aber auch Möglichkeiten, durch eine unerwartete Begegnung ein Füreinander und ein Miteinander zu lernen. Und am Ende der Geschichte könnte daraus auch eine romantische Komödie werden