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Bild: Aufs Maul - Sanierte Altbauten
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Information zur Veranstaltung

Sanierte Altbauten nehmen sich der eigenen Gewaltfantasien, deren Tabuisierung und Selbstzensur an und untersuchen das Bild der gewalttätigen Frau: Welche Motive werden ihr zugeschrieben? Wie manifestiert sich ihre Gewalt und welche Auswirkungen hat sie? Wann ist körperliche Aggression Selbstermächtigung, wann lustbringend?
Gewalttätige Frauen und ihre Taten werden häufig bagatellisiert, ihre Körper als Gefahr nicht ernst genommen. Gleichzeitig sind sie ein skandalöses Kuriosum: Prügelnde Mädchen, eiskalte Rächerinnen, männerfressende Femmes fatales, Kindsmörderinnen und aggressive Feminazis – diese und andere Bilder von Gewalttäterinnen und das Potential der skrupellosen Frau werden in der Performance weiter gedacht.

»Ich stelle mir vor, ich würde meine Faust ballen und sie dir ins Gesicht schlagen. Ich könnte es tun. Ich stelle mir vor, ich würde mich in der Schießhalle einfach umdrehen und nicht mehr auf die Scheibe zielen. Was, wenn ich mit einem Schlagstock hingehen und sagen würde: „So, Jungs, das war’s“?«

Sanierte Altbauten sind ein 2013 in Hildesheim gegründetes Künstlerinnenkollektiv, das Theaterperformances, Raum- und Videoinstallationen zu den Themen Machtstrukturen, Abgrenzungsmechanismen, Ideologie und Genderkonstruktionen erarbeitet.

In deutscher Sprache.

von und mit: Eva Hintermaier, Insa Peters, Sarah Kindermann

Eine Produktion von Sanierte Altbauten in Kooperation mit dem Ballhaus Ost. Gefördert durch das Bezirksamt Pankow von Berlin, Amt für Weiterbildung und Kultur – Fachbereich Kunst und Kultur.