Bild: Augen auf und durch - Magdeburger ZwickmühleBild: Augen auf und durch - Magdeburger Zwickmühle
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Information zur Veranstaltung

Eine politisch-satirische Collage von und mit Hans-Günther Pölitz

Obwohl der 03. Oktober in diesem Jahr ein Sonnabend ist, wird es die Politiker nicht davon abhalten, wieder Sonntagsreden zu halten, wie schön doch die deutsche Einheit von Montag bis Freitag ist. Dabei hat der 03. Oktober mit der deutschen Einheit so viel zu tun, wie die Corona-App mit dem Datenschutz. Der 03.10. ist eigentlich ein Tag der Willkür, weil er willkürlich festgelegt wurde. Von Helmut Kohl. „Ich will Kür laufen für die Bundestagswahl!“ sagte er vor dreißig Jahren. Deshalb behaupten böse Zungen auch, der Tag wäre eigentlich für den Arsch. Den von Helmut Kohl, damit er seinen Stuhl weiter im Kanzleramt besetzen konnte. „Wichtig ist, was hinten raus kommt.“ So lautete sein Wahlspruch. Da er aber bei den Wessis schon am Abkacken war, brauchte er für seinen Stuhl das Papier der Ossis, also ihre Stimmzettel. Damit die aber auch an der Bundestagswahl 1990 teilnehmen konnten, mussten sie vorher mindestens drei Monate in der BRD gelebt haben. Also wurden wir schnell beigetreten. Dafür brauchte es aber einen Tag, der weit genug vor der Bundestagswahl lag, und vor allem vor dem 07. Oktober, damit die Ossis nicht noch mal den Tag ihrer Republik feiern mussten, sondern den Tag des Herrn feiern konnten. Des Herrn Kohl. 

Die Deutsche Einheit begann also nicht nur mit Bananen, sondern es folgten auch noch andere krumme Dinger. Erinnern Sie sich noch? Nein? Dann folgen Sie Hans-Günther Pölitz auf seinem Streifzug durch die letzten ... pardon, die vergangenen 30 Jahre. Als Zeitzeugen mit dabei, so wie es in Corona-Zeiten üblich ist, in wackligen Videobildern von außen zugeschaltet: Kerstin Schult (heute Schweiz) und Michael Rümmler (heute Sächsische Schweiz). Also: Augen auf und durch!