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August Erdlands "South Sea Sketches" - Erinnerungen eines westfälischen Südseemissionars - Szenische Lesung Tickets - Oelde, Kulturgut Haus Nottbeck

Event-Datum
Dienstag, den 12. Oktober 2021
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Landrat-Predeick-Allee 1,
59302 Oelde
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kulturgut Haus Nottbeck (Kontakt)

Ermäßigung gilt für: Schüler, Studenten, Schwerbehinderte ab 80%, Inhaber der Ehrenamtskarte NRW

Rollstuhlfahrer und Behinderte mit Anspruch auf eine Begleitperson (B imAusweis) wenden sich an das Kulturgut Haus Nottbeck unter 02529 / 9497900
Ticketpreise
von 10,00 EUR bis 12,00 EUR und Ermäßigungen *
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August Erdlands "South Sea Sketches" - Erinnerungen eines westfälischen Südseemissionars - Szenische Lesung

Bild: August Erdlands
Durch die Ausstellung „Die Welt in der Tasche. Expeditionen ins Ungewisse“ (Kulturgut Nottbeck, April-September 2021) erwachte – nach vielen Jahren – wieder ein Interesse an Leben und Werk des Schriftsteller-Missionars August Erdland (1874-1941). Im Rahmen der Präsentation erschienen erstmals seine South Sea Sketches (Boston 1922) in deutscher Übersetzung. Zugleich wurde der Wunsch laut, mehr über diesen Autor zu erfahren und von ihm zu lesen. Die Recherchen führten zu den Monatsheften der Hiltruper Missionare, für die Erdland zwischen 1901 und 1909 über seine Tätigkeit in der Südsee-Mission berichtete. Zehn dieser Beiträge gelangten in der Veröffentlichung August Erdlands Beiträge aus der Südsee-Mission zur Publikation, die ebenfalls in diesem Jahr erschien. Zur Einführung in das Leben und Werk Erdlands präsentiert das Haus Nottbeck eine szenische Lesung mit dem Münsterischen Schauspieler Carsten Bender und Museumsleiter Walter Gödden.


August Erdland war in erster Linie Ethnologe und Sprachwissenschaftler, aber seine Texte bezeugen seine besondere Affinität zur Literatur. Er ist ein geschickter Erzähler, der seine Stoffe lebendig vermittelt. Schon die Zeitgenossen lobten seine „fesselnden“ Darstellungen, die nicht nur das Interesse wissenschaftlicher Kreise anspreche. Dies gilt in besonderem Maße auch für beiden oben erwähnten Neuerscheinungen. Erdland wandte sich darin an ein allgemeines Publikum, das begierig alle Neuigkeiten aus den deutschen Südsee-Kolonien aufsog. Die Marshall-Inseln wurden eine Zeit lang August Erdlands zweite Heimat. Den Einheimischen blieb er zeitlebens in Sympathie verbunden. Auch hiervon künden seine Bücher und journalistischen Beiträge.