BLIND BUTCHER (CH) - Krautrock Lo-Fi Electro Freaks Tickets - Mannheim, Die Kurzbar

Event-Datum
Donnerstag, den 29. März 2018
Beginn: 20:15 Uhr
Event-Ort
Werftstraße 25,
68159 Mannheim
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Der Mannheim Kult (Kontakt)

Ticketpreise
ab 7,80 EUR
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BLIND BUTCHER (CH) - Krautrock Lo-Fi Electro Freaks

Bild: BLIND BUTCHER (CH) - Krautrock Lo-Fi Electro Freaks
Voodoo Rhythm Records, Poy Poy Booking, die Kurzbar und der Mannheim Kult präsentieren: BLIND BUTCHER (CH) NDW Krautrock Lo-Fi Electro Freaks/Voodoo Rhythm Records Kurze Geschichte:
DIE GROSSE KUNST DER REDUKTION: BLIND BUTCHER ist ein abstrakt musikalisches Duo aus Luzern (Schweiz) in Glitter-Leggins und einer irritierenden Post Punk Rock Attitüde. Sie bedienen sich seit ihrer Gründung 2010 unerschöpflich an Rock’n’Roll, New- und No Wave, Suicide-Disco, Punk, Blues, Kraut, NDW oder der Country Musik und kreieren so ihren ganz eigenen DISCO TRASH SOUND der einzigartiger nicht sein könnte. 2014 ist ihr Erstling erschienen (produziert von Steve Albini im Electrical Audio Studio in Chicago) und seither spielten sie um die 50 Konzerte pro Jahr in der Schweiz und im Ausland. Neben BLIND BUTCHER spielen beide noch in diversen Nebenprojekten (Pierre Omer, the Shit, Grey Mole) oder produzieren Film und Theater Musik. „Die Brücke über den Fluss“ (Jadwiga Kowalska 2016) „Undine - Die kleine Meerjungfrau“ am Luzerner Theater (Claudia Brier 2015). Auf dieser neuen Platte „ALAWALAWA“ (voodoo rhythm records) kreieren sie ein debiles unangepasstes neues Musik Universum, gesungen in Englisch, Deutsch oder Kauderwelsch abwechselnd mit limitierter Wort Wahl, außer bei „ALLES MACHT WEITER“ sprudelt der Text. Sie widerspiegeln eine Generation die sich frei gestalten will, ohne Grenzen. So singen sie den Song ALAWALAWA ganz in einer Fantasiesprache, oder bei Staubsaugerbaby einen Nonsens, für Interpretationsspielraum. Musikalisch sind DEVO present oder auch CAN, die deutsche Kraut Rock Legende. Lange Geschichte: Sie ist die erste Band, die in den Genuss der Luzerner Spitzenförderung kam: Blind Butcher. Deswegen taufen die beiden Luzerner das so entstandene Album «Alawalawa» . Nun wollen sich die zwei Herren in Glitzeroutfit und Bodysuit in Europa einen Namen machen. Blind Butcher, das sind Christian «Blind Banjo» Aregger und Roland «Oklahoma Butcher» Bucher. Die beiden Musiker sind in der Musikszene Luzern seit etlichen Jahren dabei und haben die Szene merklich mitgeprägt. Heute wohnen und arbeiten beide in der Künstlergemeinschaft «Gelbes Haus». Jetzt steht der nächste grosse Schritt für die Band an: Das zweite Album «Alawalawa» soll der Band Tür und Tor öffnen für Grösseres – auch im Ausland. Die Band scheint alles etwas anders zu machen, als man eigentlich sollte. Der normale Ablauf eines Albumreleases: Aufnehmen, Veröffentlichen, Plattentaufe, Tour. Blind Butcher aber tourt seit Anfang Jahr, bringt anschliessend das Album raus, tauft es einen Monat später und tourt dann gleich weiter. «Wir hatten zwar einen Plan, der ging nur nicht ganz auf», sagt Schlagzeuger Roland Bucher lachend. Man habe lange nicht gewusst, wann die Platte erscheinen soll. Zuerst wäre Weihnachten das Ziel gewesen, doch es gab Verzögerungen. In Absprache mit dem Team im Hintergrund entschied man sich, das Album im März auf den Markt zu bringen – und im April zu taufen. Das passt irgendwie zu Blind Butcher – wo nichts so richtig normal ist. Von Krautrock bis Dadaismus Denn Blind Butcher sind auch musikalisch schwer festzumachen. Der Sound pendelt irgendwo zwischen Wave, Punk, Neue Deutsche Welle, Krautrock und Disco. Die Musiker treten in Glamour-Glitzer-Anzügen und Bodysuits auf, die Texte kratzen am Dadaistischen oder triefen vor Ironie. Das zeigt das neue Album: Der Titelsong «Alawalawa» besteht aus Silben, welche nichts bedeuten, aber dennoch komponiert sind. Aber wo hört bei Blind Butcher die Ironie auf und wo beginnt der Ernst? Bucher: «Diese Unsicherheit ist genau der Zustand, den wir erreichen wollen. Wenn Leute sich diese Frage stellen, haben wir unser Ziel erreicht.» Das Duo wagt eine Gratwanderung zwischen Humor, Kunst und Rockmusik, die auf erstaunliche Art und Weise gelingt. Die Band bleibt nicht ganz greifbar – und scheint dies zu geniessen. Die Band tourte Anfang Jahr quer durch ganz Deutschland. Zu Beginn des Jahres gab´s ein Konzert mit Wolf People aus London. Die Kollaboration mit den Briten kam nicht zufällig zustande: «Wir haben den gleichen Booker», erklärt Schlagzeuger Roland Bucher. Das Berliner Kollektiv «Pojpoj» ist verantwortlich für die Shows von Blind Butcher, speziell um die Luzerner kümmert sich Friedhelm Hofmann. Dass die Organisation von Deutschland aus geschieht, ist neu – und bringt Vor- wie Nachteile. «Wir mussten abwägen», sagt Bucher, «aber in der Schweiz sind wir selber gut vernetzt. Die Kontakte nach Deutschland sind für uns sehr wichtig und diese kann Friedhelm uns bieten.» Es sei ein Ausprobieren, denn bis dato machte Blind Butcher alles selber. Bisher ist die Band zufrieden: «Mit den Konzerten läuft es sehr gut», so Bucher. Und wie: Die Band spielt sich momentan die Finger wund. Kaum war die Pre-Release-Tour durch Deutschland abgeschlossen, folgte eine Minitour von Prag nach Wien und München. Jetzt folgt die Albumtaufe. «Und dann geht es nahtlos weiter, wir touren erst durch die Schweiz und dann wieder durch Deutschland», sagt Gitarrist und Sänger Christian Aregger.
Label: VOODOO RHYTHM RECORDS

Die Kurzbar, Mannheim