Bild: Barbara - Es war einmal ein schwarzes Klavier
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Information zur Veranstaltung

Eine Matinée des Jungen Theaters Göttingen in Kooperation mit dem Wallstein Verlag zum 20. Todestag von Barbara und zur Erstübersetzung ihrer Memoiren.

Vor genau 20 Jahren, am 24. November 1997, ist Monique Andrée Serf, genannt "Barbara", mit 67 Jahren im Pariser Vorort Neuilly-sur-Seine gestorben. Der Wallstein Verlag hat aus diesem Anlass die Memoiren erstmals ins Deutsche übersetzt und unter dem Titel »Es war einmal ein schwarzes Klavier …« herausgegeben.

Schauspieler/innen des "Barbara-Ensembles" des Jungen Theaters Göttingen lesen ausgewählte Texte aus ihren Memoiren. Es lesen Katharina Brehl, Jan Reinartz und Karsten Zinser.

"Niemals mehr werde ich eine Bühne betreten…" So beginnt Barbara im Jahr 1997 ihre unvollendet gebliebenen Memoiren und lässt ihr Leben Revue passieren.

Barbara wurde als zweites von vier Kindern einer jüdischen Familie in Paris geboren. Aufgewachsen in schwersten Zeiten, mit der Familie auf der Flucht vor dem Naziregime, auseinandergerissen, ohne Geld und eigentlich auch ohne Zukunft weiß sie bereits als Kind genau, was sie will: Klavierspielen und singen. Sie beginnt ein Gesangsstudium, tingelt in Brüssel und Paris durch die Clubs zunächst mit Chansons von Jacques Brel und Georges Brassens. Der Durchbruch gelingt erst, als sie ihre Lieder selbst komponiert und vorträgt – fortan füllt sie die großen Konzertsäle weltweit. 1964 schreibt sie im Garten des Jungen Theaters (heute Kino Lumière) ihr Chanson "Göttingen" und schafft damit eine Hymne für die deutsch-französische Freundschaft, die bis heute nachwirkt.

Ihre Erinnerungen bestechen durch das spontan Aufgeschriebene, das Unmittelbare, ihre ganz eigene Emotionalität. Mit wenigen Strichen skizziert sie ein ganzes Künstlerleben im 20. Jahrhundert.

Im Anschluss an die Lesung besteht die Möglichkeit, mit den Schauspielern und dem Regisseur, der Herausgeberin und der Übersetzerin ins Gespräch zu kommen.