Barock + | Ebb´ & Fluth Tickets - Frankfurt am Main, hr-Sendesaal

Event-Datum
Donnerstag, den 21. Februar 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Bertramstraße 8,
60320 Frankfurt am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Hessischer Rundfunk (Kontakt)

Ermäßigungen gelten für Schüler, Studierende (bis 27 Jahre), Auszubildende und Menschen mit Behinderung ab 80% GdB. Karten für Menschen mit Behinderung, Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen bitte über 069 155 2000 buchen. Nachweise sind beim Einlass vorzuzeigen.

RMV-Kombiticket ist im Ticketpreis enthalten (außer bei Freikarten).
Ticketpreise
von 20,00 EUR bis 30,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: hr-Sinfonieorchester - Barock+ Ebb' & Fluth
Ebb´ & Fluth

Ralph Sabow | Fagott
Laurence Cummings | Dirigent/Orgel

Georg Philipp Telemann | Wassermusik (»Hamburger Ebb´ & Fluth«)
Antonio Vivaldi | Fagottkonzert e-Moll
Georg Friedrich Händel | Orgelkonzert F-Dur op. 4 Nr. 4
Georg Friedrich Händel | Wassermusik – 1. Suite F-Dur


Wer »Wassermusik« hört, denkt an Georg Friedrich Händel und jene repräsentativen Suiten, die er für eine königliche Bootsfahrt auf der Themse komponierte. Doch etwa zeitgleich entstand auch im hohen Norden Deutschlands eine »Wassermusik«: Am 6. April 1723 feierte die Hamburger Admiralität, die sich um den Schutz der Häfen und Seewege, um Lotsendienst und Versicherungswesen kümmerte, ihr hundertjähriges Bestehen. Georg Philipp Telemann, in diesen Jahren Musikdirektor der Stadt Hamburg, steuerte für den festlichen Anlass ein Orchesterwerk bei – eine laut Zeitungsbericht »sehr admirabel gesetzte Suite«, die »dieses ansehnliche Festin desto merckwürdiger und feyerlicher gemacht« habe. Die »erwachende Thetis«, »Der verliebte Neptun«, »Spielende Najaden« und ein »Schertzender Tritonus« haben da ihren Auftritt und ein unüberhörbar stürmischer Aeolus. Mit Wasser übrigens hat auch Venedig stets zu tun, allzu oft in Form von Hochwasser. Antonio Vivaldi wohnte ab 1730 direkt am Canal Grande, und das Ospedale della Pietà, sein Arbeitsplatz, lag am Riva degli Schiavoni, dem Lagunenwasser ganz nah. »Wassermusik« nannte er keines seiner Konzerte – das Fagottkonzert e-Moll wäre den Elementen Feuer, Luft und – der Fagott-Tonfarbe entsprechend – Erde auch viel näher.
Bild: Sendesaal des Hessischen Rundfunks

Von Klassik- und Jazzkonzerten, Kinderveranstaltungen, Kabarett, Previews, Lesungen und literarischen Gesprächen bis hin zum Deutschen Jazzfestival, Fastnachtssitzungen oder Fernsehübertragungen bietet der Sendesaal des Hessischen Rundfunks mit seinem Foyer Raum für die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Die besondere Qualität des 1954 eingeweihten und 1987/88 komplett umgebauten hr-Sendesaals, der mit hellem Naturholz getäfelt ist, liegt nicht nur in seiner hervorragenden Akustik, sondern auch in seiner Multifunktionalität: Er ist Konzertsaal, Proberaum und modernes Tonstudio in einem, hier arbeitet das hr-Sinfonieorchester und gibt zahlreiche Konzerte, hier werden aber auch regelmäßig CD-Produktionen realisiert. An seiner Stirnseite verfügt der hr-Sendesaal über eine Konzert-Orgel. Der Publikumsbereich bietet bis zu 840 Sitzplätze.