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„‘Bauhaus‘ wird wieder Bauhaus“ Der lange Weg zur Akzeptanz des Bauhauses in der DDR Tickets - Chemnitz, Villa Esche

Event-Datum
Mittwoch, den 10. November 2021
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Richard-Wagner-Straße 55,
09120 Chemnitz
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: GGG - Villa Esche (Kontakt)

Ermäßigungen gelten bei Veranstaltungen der Villa Esche für Schüler, Studenten, Chemnitzpaßinhaber
(Nachweis erforderlich). Menschen mit Behinderung und Begleitpersonen zahlen jeweils den ermäßigten Preis.
Veranstaltungen anderer Partner können
abweichende Regelungen haben.
Eine Rücknahme oder Umtausch bereits gekaufter Karten ist ausgeschlossen.
Der Einlass zu allen Veranstaltungen erfolgt ca. 30 min vor Veranstaltungsbeginn. Verzögerungen durch Künstlerproben und technische Vorbereitungen können vorkommen.
Nach Veranstaltungsbeginn erfolgt kein Einlass mehr.
Weitere Hinweise:...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 10,00 EUR und Ermäßigungen *
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„‘Bauhaus‘ wird wieder Bauhaus“ Der lange Weg zur Akzeptanz des Bauhauses in der DDR

Bild: „‘Bauhaus‘ wird wieder Bauhaus“ Der lange Weg zur Akzeptanz des Bauhauses in der DDR
Die Rezeption des Bauhauses und seiner Geschichte war in der DDR so intensiv wie widersprüchlich. Obwohl Bauhausschüler in einflussreiche Positionen aufstiegen, blieb die Pflege des Bauhauserbes lange Zeit nonkonformistischen Kunstsammlern und Forschern überlassen. Auch an der Weimarer Hochschule verlief die Bauhausrezeption in einem zuweilen grotesken Widerstreit politischer und fachlicher Interessen. Mit historischem Abstand betrachtet fällt ihre enge Verflechtung mit dem periodischen Wechsel von Krisen und Reformversuchen auf. Die Akzeptanz des Bauhauses kann auch als Indikator dieser widersprüchlichen Entwicklung verstanden werden. Der Vortrag wird sich, eingedenk der Mahnung des Kunsthistorikers Rainer Wick, dass die Geschichte der Bauhausrezeption in beiden deutschen Staaten „stets perspektivgebunden, interessegeleitet und in Ideologien verwickelt“ gewesen sei, auf die Bauhausrezeption an der Weimarer Hochschule zwischen 1945 und 1989 konzentrieren und deren Grundlinien nachzeichnen.

Eine Veranstaltung von Villa Esche/GGG, Henry van de Velde Gesellschaft Sachsen und Marianne Brandt-Gesellschaft

Foto: Archiv der Moderne / Foto: Claus Bach, Weimar
Bild: Villa Esche

Ob als Eventlocation oder Tagungsstätte: Die Villa Esche in Chemnitz besticht mit ihrer Bauart im Jugendstil und dem schön gestalteten Park, der sie umgibt. Bei Events sorgt sie für besondere Atmosphäre und ist eine von Deutschlands schönsten Locations.

Im Chemnitzer Stadtteil Kapellenberg gelegen, ist die Jugendstilvilla ein echter Augenschmaus. Entworfen wurde sie von Henry van de Velde für die Familie eines Chemnitzer Textilfabrikanten. Heute gilt sie als ein Baudenkmal von europäischem Rang und ist Begegnungstätte für Wirtschaft, Wissenschaft, Kunst und Kultur. Ob Tagung, Lesung, Konzert oder Trauung – die Villa Esche schafft das perfekte Flair. Auch beherbergt sie das erste Henry van de Velde Museum Deutschlands, das eine vielseitige Sammlung an Exponaten des Gestalters vorweisen kann. Speisezimmer und Musiksalon im Erdgeschoss sind weitestgehend original möbliert und bieten einen Eindruck des ursprünglichen Ambientes. Im Obergeschoss ist eine Dauerausstellung zu finden, die einen umfassenden Einblick in das Gesamtwerk des Künstlers ermöglicht. Nicht nur das Museum ist ein Highlight – das Restaurant, welches sich in der rekonstruierten Remise der Villa befindet, bietet vom Tagungsservice bis zum Bankett alles, was das Herz begehrt. 70 Sitzplätze, ein Blick auf das Bauwerk des Künstlers, erlesene Gerichte und Weine sorgen für höchsten Genuss.

Die Villa Esche ist gut mit dem Pkw zu erreichen und bietet ausreichend Parkplätze vor Ort. Für eine Anreise mit den öffentlichen Verkehrsmitteln nehmen Sie die Straßenbahn 4 vom Hauptbahnhof in Richtung Hultholz bis zur Haltestelle Haydnstraße. Von da sind es nur noch wenige Minuten zu Fuß.