Beethoven & Brahms Tickets - Leipzig, MDR-Studio am Augustusplatz

Event-Datum
Freitag, den 10. Januar 2020
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Augustusplatz 9a,
04109 Leipzig
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk– HA MDR KLASSIK (Kontakt)

Ermäßigungen im Vorverkauf gelten für Abonnenten von MDR Klassik, Schüler und Studenten, Familien mit maximal 2 Erwachsenen und Kindern bis 16 Jahre, Arbeitsuchende, Inhaber der Leipzig-Card, Inhaber der EhrenamtsCard, Menschen mit Behinderungen, Rollstuhlfahrer und Rentner. Ermäßigungsnachweise sind unaufgefordert an der Einlasskontrolle zu erbringen.

Menschen mit Behinderungen und Rollstuhlfahrer erhalten Ihre Tickets unter 0341 94 67 66 99. Die Begleitperson (B im Ausweis) erhält ein kostenfreies Ticket.
Ticketpreise
ab 21,50 EUR und Ermäßigungen
Weitersagen und mit Freunden teilen
Bild: MDR-Sinfonieorchester
BEETHOVEN & BRAHMS

LUDWIG VAN BEETHOVEN
(1770–1827)
Septett Es-Dur op. 20
(für Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Klarinette, Horn und Fagott)

JOHANNES BRAHMS
(1833–1897)
Streichquintett Nr. 2 G-Dur op. 111
(für zwei Violinen, zwei Violen und Violoncello)

Andreas Hartmann Violine
Dmitri Stambulski Violine
Adam Markowski Viola
Dagmar Eschenburg Viola
Susanne Raßbach Violoncello
Alexander Roske Klarinette
Tino Bölk Horn
Axel Andrae Fagott
(MITGLIEDER DES MDR-SINFONIEORCHESTERS)

Wenn Brahms gewusst hätte, wie häufig er mit Beethoven in einem Atemzug genannt wird und Seite an Seite mit ihm auf dem Konzertprogramm steht! Ausgerechnet er, der Beethoven immer wieder „wie einen Riesen hinter sich hermarschieren“ spürte und zwischenzeitlich beinahe gelähmt war aus Angst vor dem Vergleich mit dem übermächtigen Vorbild. Dass er im Sommer 1890 mit diesen Selbstzweifeln nicht mehr zu kämpfen hatte, beweist sein Streichquintett G-Dur aufs edelste: Als „sein letztes Werk“ kündigte er es seinem Verleger Simrock an, weil er das Gefühl hatte, nun alles gesagt zu haben. Selbst der strenge Wiener Kritiker Eduard Hanslick war begeistert: „Das neue Werk ist von jener süßen, klaren Reife, welche nur die Vereinigung vollendeter Meisterschaft und ungeschwächter Erfindung hervorbringt.“ Beethovens fast 100 Jahre zuvor komponiertes Septett stammt demgegenüber noch aus einer gänzlich anderen Tradition: zwar teilweise schon sinfonisch gedacht, klingt es dennoch heiter und leicht wie ein Divertimento.