Bild: Belle Ciarle, E Tristifatti - Georgianisches Kammerorchester Ingolstadt
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Information zur Veranstaltung

der Simon-Mayr-Gesellschaft mit dem Georgischen Kammerorchester Ingolstadt

„Belle ciarle, e tristi fatti“ ist der Originaltitel der komischen Kurzoper von J. S. Mayr, die ihre Uraufführung im Jahre 1807 in Venedig hatte und im Rahmen des von der Internationalen Simon-Mayr-Gesellschaft aus Ingolstadt veranstalteten Gastspiels wieder lebendig wird.

Dabei dreht sich alles um die Liebe, das liebe Geld und weitere Verwicklungen: Don Ciccio, der Dorina, seiner Tochter aus erster Ehe, das mütterliche Erbe nicht ausbezahlen, sie aber mit dem Grafen Meo verheiraten will, wird von deren Geliebtem Medoro und dem Diener Peppino hinters Licht geführt, indem sie vor dem Grafen die Zofe Marianna als die vermeintliche Braut ausgeben. Als das Verwechslungsspiel aufgedeckt wird, hat jedoch nur der geprellte Graf Meo das Nachsehen – Ciccio darf sein Vermögen behalten, da Medoro großzügig auf die Mitgift seiner zukünftigen Frau verzichtet. Alle feiern den glücklichen Ausgang der Geschichte und die Vereinigung des jungen Paares.

Neben den Interpreten der einzelnen Gesangsrollen musiziert das Georgische Kammerorchester Ingolstadt unter dem Dirigat von Andreas P. Heinzmann. Das 17 köpfige Ensemble, das vor 26 Jahren seine neue Heimat in Ingolstadt fand, fühlt sich nicht nur für ein breites Repertoire verantwortlich, sondern entfaltet als kultureller Botschafter der Stadt Ingolstadt auch Aktivitäten außerhalb der Abonnementreihen. Rund sechzig Konzerte im Jahr führen das Orchester auch regelmäßig zu Musikfestivals, wie dem Internationalen Musikfest Kreuth, den Oettinger Residenzkonzerten oder dem Festlichen Sommer in der Wies sowie zu Konzerten ins Ausland, darunter nach Spanien, Frankreich, Georgien, in die Schweiz und nach Israel.

Sie kennen den Komponisten nicht? Geboren 1763 im bayerischen Mendorf bei Ingolstadt, ging Johann Simon Mayr mit seinem Förderer, dem Freiherrn Thomas de Bassus über das schweizerische Poschiavo zunächst nach Venedig, später nach Bergamo, wo er Donizettis Mentor und Lehrer war. Neben ca. 600 Kirchenmusikwerken schrieb Mayr insgesamt über 60 Opern und gilt bis heute als „Vater der italienischen Oper“.