Bild: Benny Greb’s Moving Parts
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Information zur Veranstaltung

Benny Greb führt ein musikalisches Doppelleben. Er sitzt permanent im Flieger von Russland in die USA, nach Italien und UK. Das Reisegepäck lässt kaum erahnen, dass es sich um einen der führenden internationalen Drummer handelt, und, er kommt aus Deutschland und gibt weltweit Clinics in Sachen Drumming. Sein Gesicht ziert zahllose Drum Mags und doch ist er in Musikerkreisen noch immer ein Geheimtipp. Im Grunde gilt es zu erspüren, wer diese Person ist.

Benny Greb hat sich von Kindesbeinen an dem Schlagzeug gewidmet. Zwei längere USA Aufenthalte im Kindesalter haben ihm sehr früh Musik nahe gebracht; Musik, die in seiner Altersklasse niemand hören wollte: Tower of Power, The Police, James Brown, James Taylor, Billy Joel. Das Interesse am Schlagzeug wuchs. Er fing an gemeinsam mit Schlagzeug-Firmen einen eigenen Sound zu entwickeln; heute hat er eigene, preisgekrönte Signature- Serien bei führenden Schlagzeug-Marken. Jenseits der Hinwendung zum Equipment hat sich Benny Greb aber auch ein eigenes Lehrsystem für das Schlagzeug erarbeitet, welches das Rückgrat all seiner Workshops und Clinics bildet. Resultat dessen ist die Instructional CD & DVD The Language of Drumming, ein weltweit verkaufendes Lehrwerk.

Benny Greb war aber auch immer in der deutschen Szene präsent. Er hat seine eigenen CD- Produktionen angeschoben, spielte Live und für CD-Aufnahmen mit Ron Spielman, Stoppok, Nils Wülker und Blue Touch Paper und hat für Thomas D die Drums im Studio eingespielt. Und doch gab es einen Wendepunkt. "Als ich in 2005 zum Montreal Drum Festival eingeladen wurde drehte sich schlagartig alles schneller. Ich bekam viele Anfragen für Clinics und für Jobs in der Szene. Ich musste erstmalig sondieren, was ich wirklich tun will", resümiert Benny Greb.

Heute mit seinen 35 Jahren hat Benny nun endgültig den Fokus auf seine eigene Band gelenkt. Sein musikalischer Instinkt hat ihn mit den UK-Musiker Chris Montague (git.) und dem Kölner Pianisten Lars Duppler zusammengebracht. Chris Montague hat sich nebst seiner Tätigkeit als Gitarrist auch als Komponist hervorgetan und arbeitet heute als assoziiertes Mitglied an der Royal Academy of Music. Lars Duppler hat in Paris studiert und lehrt als Professor an einer deutschen Hochschule.

Dieses Trio bildet die Band Moving Parts. Eine hart interagierende Band, die sich dem Groove mit jazzigen Improvisationen verschrieben hat. Hier mischt sich elektronische Transparenz mit schmutzigen Indie Sounds. Lachend bekennen alle drei Musiker, dass Sie auf Miles Davis, Aphex Twins und Police stehen – und Star Trek. Nachdenklich fährt sich Benny durch den Bart: "Ja wir sind auch Nerds. Jetzt aber ist die Zeit reif, ich habe mit Chris und Lars einfach wunderbare Musiker gefunden, die einen enormen Punch mitbringen, aber auch mal das Level runterfahren können. Wir haben unser Bandkonzept direkt aus dem Jammen entwickelt und es funktioniert Live einfach wunderbar."

Die Musik von Moving Parts ist immens dicht und kraftvoll verzahnt. Diese Band ist ein wirkliches Statement. Man sieht auch eine Menge an jungen, lachenden Gesichtern im Publikum. Ein gutes Omen.