Der Sturm Tickets - Stuttgart, Theaterhaus - T4

Event-Datum
Freitag, den 22. September 2017
Beginn: 20:15 Uhr
Event-Ort
Siemensstr. 11,
70469 Stuttgart
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Theaterhaus Stuttgart e.V. (Kontakt)

Rollstuhlplätze sind nur über das Theaterhaus Stuttgart buchbar.

Ermäßigte Karten gibt es für bestimmte Veranstaltungen (siehe Programm) gegen Vorlage eines gültigen Ausweises für: Schüler, Studenten, Azubis, Menschen mit Behinderung und Arbeitslose.

Bitte beachten Sie, dass nicht für jede Veranstaltung Ermäßigungen möglich sind.

Im Theaterhaus ist kein Umtausch von Normalpreiskarten in ermäßigte Karten möglich!
Ticketpreise
ab 17,60 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Bernd Lafrenz
Bernd Lafrenz hat sich mit Leib und Seele den klassischen und berühmten Stücken von Shakespeare verschrieben. Der Kieler Theaterschauspieler, Autor, Komödiant und Theaterregisseur inszeniert die Werke des bekannten Schriftstellers solistisch und mit einer so unglaublichen Spielfreude, dass man direkt merkt: Dieser Mann ist Meister seines Faches!
 
Ob „Othello“, „Der Widerspenstigen Zähmung“, „Ein Sommernachtstraum“ oder „Romeo und Julia“, kein Shakespeare-Stück bleibt von Lafrenz verschont. Köstlich ironisch und in atemberaubendem Tempo verpasst er jedem einzelnen Wert seine eigene Note. Dass er jede Figur dabei selbst spielt, inklusive rasantem Rollenwechsel, ist nicht nur sein Markenzeichen, sondern zeugt auch von seiner beeindruckenden Wandelbarkeit und seinem Talent.
 
Wer sich auf einen Abend mit Bernd Lafrenz einlässt, muss sich zudem auf einiges gefasst machen. Er lässt es sich nicht nehmen, sein Publikum als Teil der Inszenierung einzubauen – ob mit kleinen Statistenrollen oder als Erzeuger der Geräuschkulisse, das Publikum erlebt hier ein Gastspiel der Extraklasse!

Bernd Lafrenz - Othello frei nach Shakespeare

Aus der Geschichte vom edlen Mauren OTHELLO, der schönen Desdemona und dem hinterlistigen Jago wird ein temporeicher Abend für einen verwandlungsfähigen Solisten. Jede seiner Rollen erhält eine unverwechselbare Interpretation: In einem Moment noch ist er der kriegerische Jago mit festem Blick und breiten Schultern oder der eifersüchtige Mohr, dann schlüpft er in die Rolle der hüftkranken Zofe Emilia mit ostpreußischen Dialekt... Zum Schluss sind fast alle tot, auch Othello und Desdemona. Und nach vielen Intrigen, blutigem Gemetzel und sechs Leichen verlässt das Publikum lächelnd den Saal...
Lafrenz amüsante One-Man-Show muss man einfach einmal selbst erlebt haben! Wer ihn bisher verpasst hat, hat jetzt die Möglichkeit, diesen fantastischen Schauspieler kennen zu lernen.

Bernd Lafrenz - Romeo & Julia frei nach Shakespeare

Die Familien Montague und Capulet sind verfeindet. Romeo ein Montague und die junge Julia, eine Capulet, begegnen sich auf einem Fest der Capulets und werden sogleich von der Liebe wie vom Blitz getroffen. Sie lassen sich heimlich vom Franziskanerbruder Lorenzo trauen, der sich von der Hochzeit eine Versöhnung der beiden Familien verspricht. Tybald, ein Capulet, beleidigt auf dem Markplatz Romeo um ihn zum Kampf zu reizen. An Stelle von Romeo, der Frieden mit den Capulets will, kämpft sein Freund Mercutio mit Tybald. Als Romeo zwischen die Kämpfenden tritt, wird Mercutio im selben Augenblick tödlich verwundet. Statt Versöhnung regieren nun Neid, Hass, Missgunst, Rechthaberei und Rachegelüste das weitere Geschehen.

„Mit Degen und Handy .... Hinreißend komisch und mit solch italienischem Temperament führt Lafrenz sowohl Degen als auch Handy zwischen den Familien Montague und Capulet, blitzelegant zwischen den Fronten wechselnd. Voller Draufgängertum und Übermut, voller Hingabe und Anmut spielt er die Liebenden beiderlei Geschlechts - noch nie sah man eine Umarmung mit einem Bettlaken so schön innig, noch nie so sexy." – Münchner Abendzeitung

Bernd Lafrenz - Die lustigen Weiber von Windsor

Falstaff und seine Kumpanen schlagen sich in Windsor mehr recht als schlecht durchs Leben. Um einfacher an Geld zu kommen, beschließt Falstaff parallel mit 2 ehrbaren Bürgersfrauen, Frau Page und Frau Ford, anzubandeln und schreibt ihnen 2 gleich lautende Liebesbriefe. Als das Doppelspiel von den beiden Damen entdeckt wird, planen beide eine süße Rache. Dabei hilft ihnen Frau Hurtig, die dritte im Bunde der Frauenverschwörung.

Falstaff wird von der Abwesenheit des Herrn Ford informiert, so dass Falstaff in dieser scheinbar günstigen Situation ein Techtelmechtel mit Frau Ford beginnen will. Doch plötzlich stürmt Frau Page ins Haus und kündigt die rasche Rückkehr von Herrn Ford an und Falstaff wird in einem Wäschekorb versteckt und später in die Themse gekippt. Hoch erfreut über ihren gelungen Coup beschließen die Damen, Falstaff ein weiteres Mal an der Nase herum zu führen.

Einer Überlieferung zufolge hat Shakespeare dieses Stück auf ausdrücklichen Wunsch der Köigin Elisabeth geschrieben, sie war so amüsiert über die Rolle des Falstaff in dem Werk Heinrich der Vierte, dass sie Falstaff als Liebhaber sehen wollte. Mit seinem komödiantischen Temperament sondergleichen und mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik spielt Bernd Lafrenz nun seine 9. Shakespeare Solo Komödie. Die Regie zu dieser turbulenten Komödie führt wieder Abel Aboualiten aus Paris.

Bernd Lafrenz - Der Sturm

Prospero, der rechtmäßige Herzog von Mailand, von seinem Bruder Antonio aus seinem Herzogtum vertrieben, ist zu einem großen Magier geworden, dem Geister der Luft wie der Erde dienen müssen. So sind der geschwinde Luftgeist Ariel und das viehische Ungeheuer Caliban in seiner Macht. Von einer einsamen Insel aus, auf der er mit seiner fünfjährigen Tochter Miranda lebt, erregt er einen gewaltigen Sturm und lässt ein Schiff stranden. Der Tag der Vergeltung scheint gekommen, denn durch den Schiffbruch bringt Prospero seine alten Feinde auf die Insel: nicht nur den verräterischen Bruder Antonio, sondern auch den Mitschuldigen Alonso, König von Neapel, und dessen missgünstigen Bruder Sebastian. Doch auch Ferdinand, der edle Sohn der Königs Alonso, und Gonzalo, der alte, ehrliche Ratgeber, retten sich aus dem Schiffbruch auf die Insel, dazu von dem Hofgesinde der Spaßmacher Trinculo und der betrunkene Kellermeister Stefano. Mit Hilfe des Luftgeists Ariel bringt Prospero die Gestrandeten in die tollsten Wirren...

Bernd Lafrenz - Der Widerspenstigen Zähmung

Das Spiel im Spiel beginnt: Der reiche Edelmann in Padua Baptista Minola hat 2 Töchter: die schöne Bianca, die sehr umworben wird und die widerspenstige Katharina, die ihre Schwester Bianca tyrannisiert und alle Freier abschreckt. Nach dem Willen des Vaters aber muss erst die Hochzeit von Katharina, der älteren Schwester, stattfinden, bevor Bianca heiraten kann. Die Hauptrivalen um Bianca, der ältliche Gremio und der junge Hortensio, verbünden sich zu einer gemeinsamen Strategie. Sie wollen beide einen Bräutigam für Katharina finden. Da erscheint auch noch ein dritter Bewerber, der junge Lucentio aus Pisa, der sich stehenden Fußes in Bianca verliebt und nun auch um ihre Gunst wirbt, allerdings mit geschickteren Mitteln. Unverhofft taucht auch der Veroneser Petrucchio in Padua auf, der angespornt von der reichen Mitgift Katharinas sich nicht so leicht einschüchtern lässt von der kratzbürstigen Katharina und schließlich bei ihrem Vater Baptista um ihre Hand anhält. Wie es dem frech-draufgängerischem Petrucchio gelingt, die widerspenstige Katharina zur Heirat zu überzeugen und wie Bianca mit List von mehreren Bewerbern umschwärmt wird bis es zur Doppelhochzeit der beiden Schwestern kommt, das macht den Reiz des neuen Stückes von Bernd Lafrenz aus.

Regie: Abel Aboualiten

Abel Aboualiten erhielt seine Ausbildung an der Pariser Ecole Internationale de Mime bei Marcel Marceau. Zusammen mit Philippe Minella gründete Aboualiten das Theatre Nu. Er arbeitete mit Peter Brook und Ariane Mnouchkine und spielte bei der American Drama Group, dem Theater BAAL und dem Stadttheater Saarbrücken. Als Mime und oeil exterieur arbeitete er beratend für Bernd Lafrenz bei: Othello (1991), Romeo & Julia (1994), König Lear (1997), Der Sturm (2001) und Ein Sommer-nachtstraum (2005).

Bernd Lafrenz - Macbeth, schaurige Komödie frei nach Shakespeare

Mit einem komödiantischen Temperament sondergleichen, mit einem Feuerwerk an vielfältiger Gestik und Mimik und mit eigenen Texten voller sprühender Phantasie und Originalität spielt Bernd Lafrenz in ganz und gar eigener, urkomischer Manier sämtliche Rollen aus Shakespeares Original.

Bernd Lafrenz - Ein Sommernachtstraum, Shakespeare-Solo

Mit seinem verwegenen Mix aus Commedia dell_arte-Elementen und Comic-Gesten, seiner phänomenalen Bühnenpräsenz und seinem schier endlosen Fundus an sprachlichen und pantomimischen Mitteln begeistert Bernd Lafrenz sein Publikum seit 34! Jahren. Seine eigensinnigen Shakespeare-Parodien sind leichtfertig-heitere Märchenstunden fürs Volk bei gleichzeitiger Verbeugung vor William Shakespeare.

Ein Sommernachtstraum ist sein 8. Shakespeare-Solo. Keine Rolle ist ihm unmöglich, ein Verwandlungsvirtuose der Sonderklasse (Tagesspiegel Berlin). Was sich da auf der Bühne tut ist tatsächlich Theater total, ein Hochgenuss, Theater wie man es selten sieht (Stuttgarter Zeitung).

Herzog Theseus von Athen, selbst mit Hochzeitsvorbereitungen beschäftigt, muss sich mit dem Fall des alten Egeus auseinandersetzen. Der verklagt seine Tochter Hermia, weil sie Lysander den Vorzug vor Papas Wunschkandidat Demetrius gibt. Gefolgt von Demetrius, Hermias Freundin Helena und einer Truppe von Amateurschauspielern fliehen die Liebenden nachts in den Wald, wo ein Liebeszauber des Kobolds Puck dann für allerlei Verwirrung sorgt. Den bekannten Plot inszeniert Bernd Lafrenz in einem köstlichen Ein-Personen-Stück. Blitzschnell wechselt er zwischen den Charakteren hin und her, bastelt mit ein paar Holzgestellen und reichlich Phantasie die engen Gassen von Athen. Den Sommernachtstraum hat William Shakespeare um 1595 für die Hochzeit eines Adligen geschrieben. Bernd Lafrenz gibt den Sommernachtstraum als Spiel um Liebe, Lust und Leidenschaft mit all seinem Zauber aber auch seinen Irrungen und Wirrungen in all seinen Facetten.



Bernd Lafrenz - HAMLET, Frei-komisch nach Shakespeare

Ein Feuerwerk pantomimischer Parodien und Clownerien von und mit Bernd Lafrenz
Einer spielt den HAMLET vollkommen allein: Bernd Lafrenz. Das tut er seit Jahren ununterbrochen, und er macht es in einer eigenen, ungemein lebendigen und schöpferischen Aktion so gut, dass das Publikum schließlich animiert wir, selbst mitzumachen, die Scheu verliert - und auch die Scheuklappen.
Da wird die klassische Vorlage durch den Wolf gedreht und dann noch gegen den Strich gebürstet, parodistisch verfremdet bis zum grotesk-komischen Krimi. Dabei bleibt Shakespeare's HAMLET inhaltlich bestehen und auch ein Rest Shakespeare'scher Sprache bleibt immer erhalten, zuweilen als bewusst gegen die Clownerie gesetzter Kontrapunkt.
In erster Linie will Bernd Lafrenz dem Publikum Spaß vermitteln. Doch das ist nicht das einzige Anliegen: Die Figuren, die zum festen Inventar der Weltliteratur gehören, sollen mit anarchischer Lust vom Sockel geholt werden. Es ist eine Form, Scheu und ehrfürchtige Furcht vor dem großen Shakespeare zu nehmen und doch unumstößliche Wahrheiten in das Jetzt zu retten.
Das kann freilich nur einer, der tiefe Achtung vor dem Meister hat, profunde Kenntnis des Stoffes, und der über ein außergewöhnliches schauspielerisches Talent verfügt. Bei Lafrenz trifft glücklicherweise alles zusammen. Er ist ein Könner, der mit dem ganzen Körper spielt(und mit dem Kopf sowieso. Das Repertoire dieses Autodidakten umfasst viel mehr als das klassisch Angelernte. Er kennt Tricks und Kniffe aus der Bühnenkiste, die wirklich neu sind, nicht abgeschaut, und spielt verwegen mit sämtlichen Stilmitteln. Commedia dell'arte-Elemente und Comic-Gesten verwandeln die literarische Tragödie in eine Slapstick-Aufführung, ohne je lächerlich zu wirken. Ein Hochgenuss der Persiflage.
Bernd Lafrenz ist ein vom Theater Besessener, einer, dem der HAMLET gerade recht kommt sich auszutoben auf diesen Brettern, die ihm ganz sicher die Welt bedeuten. Behende und geschmeidig wechselt er blitzschnell die Rollen und Masken, verkörpert jede Figur aus "Hamlet" und natürlich Hamlet
selbst. Mit ausgeprägter Mimik, phänomenaler Bühnenpräsenz und putzmunterem Improvisationstalent zieht er das Publikum in seinen Bann. Was sich da auf der Bühne tut, ist wirklich "Theater total"!
DABEISEIN ODER NICHT DABEISEIN, das ist hier keine Frage.



HAMLET STIRBT... und geht danach Spaghetti essen
von Jürgen Eick, Martin Maier-Bode und Jens Neutag

Hamlet stirbt heldenhaft, das Publikum leidet mit, der Vorhang fällt. Was viele nicht wissen: Hamlet stirbt natürlich nicht wirklich, er steht auf, schminkt sich ab und geht Spaghetti essen, mit Pesto bei seinem Lieblingsitaliener. 
Die turbulente Komödie für 3 Schauspieler in 17 Rollen beleuchtet das Bermuda-Dreieck zwischen Hinterbühne, Theaterkantine und Saalausgang. Dieses Stück ist eine theatralische Bestandsaufnahme der besonderen Beziehung zwischen Theatermachern und Zuschauern, eine Beschreibung der Grabenkämpfe zwischen Bewahrern und Stückezertrümmerern .
Es nimmt den berühmten Hamletmonolog „ Sein oder nicht sein…“ zum Grundthema. Parallelbezüge zu Shakespeares Hamlet durchweben das ganze Stück und darüber hinaus werden die Befindlichkeiten und Eigenarten von Theatern und Kulturzentren sowie deren Protagonisten unter die Lupe genommen.
Grundsätzlich stellt es die Frage: Was darf Theater, was kann Theater und was soll Theater?
An diesem Abend auf jeden Fall eines: gut unterhalten. Shakespeare würde kommen!

„Die Geburt eines Klassikers
Die Farce " Hamlet stirbt... und geht danach Spaghetti essen"
...Die Zuschauer waren eingeladen als Zuschauer einer Generalprobe, die Geburt einer Hamlet- Interpretation zu erleben und einen Blick hinter die Kulissen eines Theaterbetreibs zu werfen.... Die 3 Schauspieler Bernd Lafrenz, Christine Kallfaß und OLaf Creutzburg verhandeln, verteilt auf 17 Rollen, die Befindlichkeiten von Intendant, Regisseur, Schauspielern, Technikern, Publikumsvertretern, Presse, Feuerwehr u.a. Klar, dass es hoch hergeht. Übertreibung und Grobkörnigkeit sind Mittel dieser Satire, der man anmerkt, dass die Stückeschreiber sich in der Materie auskennen. Umso wichtiger, dass die Darsteller präzise agieren, ein Gespür für das richtige Timing haben und schnell die Rollen wechseln können....
Bild: Theaterhaus Stuttgart

Das Theaterhaus Stuttgart ist eines der innovativsten Kulturprojekte Europas mit einer einmaligen Mischung aus Kunst, Sport und Sozialmanagement. Der neue Typus einer theatralischen Institution.

Seit der Einweihung des neuen Hauses im März 2003 haben die Besucherzahlen die kühnsten Erwartungen übertroffen. Überzeugen Sie sich doch selbst. (Foto: theaterhaus.com)

Theaterhaus - T4, Stuttgart