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Bobby Hutcherson

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Information zur Veranstaltung

Der Kollege Mike Maineri hat die einzigartige Fähigkeit des Vibraphonisten Bobby Hutcherson einmal dahingehend beschrieben, dass diesem die Illusion gelinge, die Melodielinie immer weiter und weiter fort zu spinnen. Was eigentlich ein Melodieinstrument wie dem Saxophon vorbehalten sei, gelinge Hutcherson mit seinen vier Schlägeln am Vibraphon. Hutcherson, Jahrgang 1941, wurde von Milt Jackson zur Wahl seines Instruments inspiriert und zeitweise von Dave Pike unterrichtet. Mitte der 1960er Jahre war der Vibraphonist eine etablierte Größe der Szene, spielte mit Archie Shepp, Herbie Hancock, Charles Lloyd, Dexter Gordon und Eric Dolphy. Als „Blue Note“-Artist zeichnete er als Leader eigener Ensembles für originelle Alben wie „Now“ oder „Total Eclipse“ (beide: 1969) verantwortlich, die durch klare, aber ungewöhnliche, immer wieder überraschende Melodieführungen noch heute bestechen. Obwohl es in den folgenden Jahren etwas stiller um Bobby Hutcherson wurde, setzte er seine Karriere auf künstlerisch hohem Niveau fort. Sein aktuelles Album „For Sentimental Reasons“ (2007) in Quartettbesetzung ist jedenfalls ein wahres Kleinod in Sachen Eleganz und Spielkultur.