Bohemiens Tickets - Leipzig, MDR-Studio am Augustusplatz

Event-Datum
Freitag, den 17. April 2020
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Augustusplatz 9a,
04109 Leipzig
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Mitteldeutscher Rundfunk– HA MDR KLASSIK (Kontakt)

Ermäßigungen im Vorverkauf gelten für Abonnenten von MDR Klassik, Schüler und Studenten, Familien mit maximal 2 Erwachsenen und Kindern bis 16 Jahre, Arbeitsuchende, Inhaber der Leipzig-Card, Inhaber der EhrenamtsCard, Menschen mit Behinderungen, Rollstuhlfahrer und Rentner. Ermäßigungsnachweise sind unaufgefordert an der Einlasskontrolle zu erbringen.

Menschen mit Behinderungen und Rollstuhlfahrer erhalten Ihre Tickets unter 0341 94 67 66 99. Die Begleitperson (B im Ausweis) erhält ein kostenfreies Ticket.
Ticketpreise
ab 21,50 EUR und Ermäßigungen
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Bild: MDR-Sinfonieorchester
BOHEMIENS

ANTONÍN DVORÁK
(1841–1904)
Quintett G-Dur op. 77
für zwei Violinen, Viola, Violoncello und Kontrabass

LEOŠ JANÁCEK
(1854–1928)
»Mládi« Suite für Bläsersextett

BOHUSLAV MARTINU
(1890–1959)
Duo für Violine und Violoncello

Nonett Nr. 2 für Flöte, Oboe, Klarinette, Horn, Fagott,
Violine, Viola, Violoncello und Kontrabass

Vera Hilger Violine Norbert Hilger Violoncello
Atilla Aldemir Viola Christopher Beuchert Kontrabass
Andrea Döring-Herrmann Flöte /Piccolo Leonie Dessauer Oboe
Andreas Pietschmann Klarinette /Bassklarinette Matthias Haller Klarinette
Edgar Weicht Fagott Thomas Schulze Horn
(MITGLIEDER DES MDR-SINFONIEORCHESTERS)

Quintett mit Kontrabass, Bläsersextett, Nonett – Kammermusik ist herrlich vielfältig! Und an diesem speziellen Abend mit Werken ausschließlich tschechischer Komponisten können die MDR-Musiker die Stärke der Instrumentenvielfalt eines Orchesters voll ausspielen. Auch inhaltlich schlägt das Programm einen weiten Bogen: „Mládi“ – Jugend – hat Leoš Janáček sein Werk, das er sich selbst zum 70. Geburtstag schenkte, überschrieben. Inspiriert haben mögen ihn die Vorbereitungen auf eine Festschrift zu seinem Ehrentag, für die er in seinen Jugendaufzeichnungen stöberte. Bohuslav Martinů hingegen schrieb sein Nonett – Anlass war das 35-jährige Bestehen eines der wichtigsten europäischen Kammerensembles des 20. Jahrhunderts, des Tschechische Nonetts – gezeichnet von einer schweren Krebserkrankung. Der französische Biograph Halbreich nannte es „sein kammermusikalisches Vermächtnis“ und beschrieb es als „das ‚tschechischste’ Werk des Komponisten [...], weil es in seiner tiefen Nostalgie, die unerfüllte Sehnsucht des todkranken Exilmusikers nach seiner Heimat widerspiegelt.“