Boris Palmer - Oberbürgermeister der Stadt Tübingen Tickets - Ulm, Stadthaus

Event-Datum
Dienstag, den 24. April 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Münsterplatz 50,
89073 Ulm
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: NPG-Event (Kontakt)

Karten OHNE Vorverkaufsgebühren (Normal: 5 Euro; abomax 4 Euro) erhalten Sie ausschließlich bei der SÜDWEST PRESSE in Ulm, Ehingen und Blaubeuren.
Ticketpreise
ab 6,50 EUR und Ermäßigungen
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Boris Palmer - Oberbürgermeister der Stadt Tübingen

Bild: Boris Palmer - Oberbürgermeister der Stadt Tübingen
Boris Palmer, grüner Oberbürgermeister von Tübingen, geb. 1972 in Waiblingen , studierte in Tübingen und Sydney Mathematik und Geschichte. Im Jahr 2001 wurde Palmer zum Tübinger Landtagsabgeordneten gewählt. Seine OB-Kandidatur 2004 in Stuttgart war noch erfolglos, bevor er 2006 in Tübingen mit 50,4 % im ersten Wahlgang zum Oberbürgermeister wurde. Dieses Amt bekleidet er bis heute. Er ist entschiedener und engagierter Stuttgart 21-Gegner und könnte sich durchaus vorstellen, Tübingen als eine der ersten Städte in Baden-Württemberg mit einem kostenlosen öffentlichen Nahverkehr auszustatten. Dafür würde er gerne eine kommunale Bürgerabgabe erheben. Boris Palmer ist Vater einer Tochter und eines Sohnes. Er liebt als Ausgleich das Radfahren auf der Alb oder in den Alpen.
Bild: Stadthaus Ulm

Informationen über das Stadthaus in Ulm:
 
Mit dem Abriss eines sanierungsbedürftigen, ehemaligen Klostergebäudes aus dem 13. Jahrhundert war 1874 auch der Wunsch nach einer Aufwertung des Ulmer Münsters verbunden. Die Kathedrale sollte den Platz alleine beherrschen. 1890 schließlich war die Aufstockung des Turmes zum höchsten Kirchturm der Christenheit vollendet. Die nächsten hundert Jahre aber stritt die Bürgerschaft, stritten Kommunalpolitiker, Architekten und Stadtgestalter über den richtigen Rahmen und Bauwerke, die in Dialog treten können mit dem nunmehr wie verloren auf dem sehr weitflächigen Platz stehenden Ulmer Münster. Nach vielen gescheiterten Versuchen lobte Ulm 1986 noch einmal einen Wettbewerb aus. Es sollte endlich der letzte werden, der die Lösung bringt. Am 15. November 1986 entschied sich das Preisgericht für den Entwurf des New Yorkers Richard Meier. Ein Sturm der Entrüstung brach los. Jahrelang debattierte die Bürgerschaft mit demokratischer Leidenschaft über Architekur. Unterstützt wurde der "Richard-Meier-Bau" von der großen Mehrheit des Gemeinderats, vom Kirchengemeinderat, vom Münsterbaumeister, vom Präsidenten des Landesdenkmalamtes, von hochrenommierten Architekturkritikern und vielen mehr. Ein Bürgerentscheid - es gab rund 3000 mehr Neinstimmen als Befürworter - scheiterte 1987, weil das Quorum nicht erreicht wurde. Heute ist das Stadthaus aus der Mitte Ulms nicht mehr wegzudenken
 
(Text und Foto: stadthaus.ulm.de)
 

Stadthaus, Ulm