Brahms: Ein deutsches Requiem Tickets - Freiburg im Breisgau, Konzerthaus, Rolf-Böhme-Saal

Event-Datum
Sonntag, den 31. Januar 2021
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Konrad-Adenauer-Platz 1,
79098 Freiburg im Breisgau
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Albert Konzerte GmbH (Kontakt)

Ermäßigungen in der Spielzeit 2020/21: Bei sämtlichen Albert-Sonderkonzerten sowie bei allen Konzerten im Balthasar-Neumann-Zyklus und bei den Konzerten im Albert-Kammermusik-Zyklus am 24.10.20 (Robert Neumann & Friends), 07.02.21 (Antje Weithaas, Marie-Elisabeth Hecker, Martin Helmchen) und 20.05.21 (Arcadi Volodos) erhalten Inhaber der BZCard bei allen Geschäftsstellen des BZ-Karten-Service und Inhaber der SWR2-Kulturkarte bei allen bekannten Vorverkaufsstellen gegen Vorlage des Ausweises einen Rabatt von 10% (limitiertes Kontingent). Der Ausweis muss auch beim Einlass bereit gehalten...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 46,00 EUR bis 99,00 EUR und Ermäßigungen *
Weitersagen und mit Freunden teilen
Bild: Albert Konzerte
Vokales Wunderwerk - „Es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den ganzen Menschen in einer Weise wie wenig Anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend.“ Nur einige Seiten Noten musste Clara Schumann betrachten, um so treffend zu beschreiben, was Johannes Brahms in den 1860er Jahren erschuf.

Brahms komponierte ein Requiem – aber keine lateinische Totenmesse voll Tränen und Zorn, sondern eine persönliche Zusammenstellung von inspirierenden Bibelzeilen. Seine Hoffnung, daraus „eine Art Ganzes zusammenzubringen“ erfüllte sich ohne Zweifel: Brahms schuf ein überkonventionelles Werk, das nicht die Christusfigur, sondern die Tröstung der Menschen fokussiert. Hoffnung und Zuversicht schon im Leben, nicht erst durch die Erlösung im Tod – gekleidet in eindringliche und warme Klänge. Hier spiegelt sich die Intention des Komponisten, der später verriet, dass er im Titel „recht gern auch das ,Deutsch‘ fortließe und einfach den ,Menschen‘ setzte.“ Das Unikat wurde für den Mittdreißiger ein unvorhergesehener Durchbruch – und für Chöre sowie Orchester bis heute ein Herzstück des chorsymphonischen Repertoires.

Im Freiburger Konzerthaus wird – getragen von der Spielkultur des Balthasar-Neumann-Ensembles – die anspruchsvolle Chorpartie von jenem Ensemble interpretiert, das die Presse gern als „vokales Wunderinstrument“ bezeichnet: „In höchster Dramatik klar artikulierend, jede Stimmungsnuance zelebrierend.“ Als Solisten konnte Thomas Hengelbrock den berühmten Bariton Michael Nagy gewinnen sowie die junge Sopranistin Katharina Konradi, die in kürzester Zeit den Sprung auf die großen Opern- und
Konzertbühnen gemeistert hat.

Programm:
Schreker, Psalm 116 op. 6
Brahms, Ein deutsches Requiem op. 45

Balthasar-Neumann-Chor
Balthasar-Neumann-Ensemble
Katharina Konradi, Sopran
Michael Nagy, Bariton
Thomas Hengelbrock, Leitung
Bild: Konzerthaus Freiburg

Das Konzerthaus Freiburg ist ein 1996 eröffnetes Gebäude in Freiburg im Breisgau. Gebaut nach einem Entwurf des Architekten Dietrich Bangert, wird es für Konzert- und Kulturveranstaltungen sowie für Kongresse und Tagungen genutzt. Unter dem Arbeitstitel „Kultur- und Tagungsstätte“ (KTS) war es bis zu seiner Eröffnung eines der am heftigsten umstrittenen Bauvorhaben in Freiburg seit Kriegsende. Heute ist es Hauptsitz des SWR Sinfonieorchester Baden-Baden und Freiburg. Es ist mit seinem variabel einsetzbaren großen Saal Austragungsstätte für zahlreiche weitere Veranstaltungen. (Quelle: wikipedia.org)