Brechtfestival 2019 - Antigone :: Comeback - Antigone :: Comeback Tickets - Augsburg, Kleiner Goldener Saal

Event-Datum
Mittwoch, den 27. Februar 2019
Beginn: 21:48 Uhr
Event-Ort
Jesuitengasse 12,
86152 Augsburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kulturamt der Stadt Augsburg (Kontakt)

AB 16 JAHREN!!!

Ermäßigungen:
SchülerInnen / Studierende / Arbeitslose / Schwerbehinderte / Wehr- und BuFdienstleistende

Kultursozialticket (Tafelausweis) für 1 €:
für Restkarten an der Abendkasse ab 15 Min vor Veranstaltungsbeginn

KAROCARD: 0,50 € Ermäßigung auf Normalpreistickets

FÜR ALLE GILT: Ermäßigungen können nicht miteinander kombiniert werden. Entsprechende Nachweise müssen unaufgefordert am Einlass mit dem Ticket vorgewiesen werden.

RollstuhlfahrerInnen:
Ermäßigte Tickets für RollstuhlfahrerInnen können bei allen VVK-Stellen und online gebucht werden (jeweils...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 25,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Brechtfestival
Der Kleine Goldene Saal wird zur Zeitmaschine. Sie katapultiert die Zuschauer*
innen jeweils einzeln mitten hinein in eine „Antigone“- Probe mit Bertolt Brecht und Helene Weigel am Theater Chur im Jahr 1948. Mit einer VR-Brille erlebt
man beide aus nächster Nähe live und virtuell. Unter den Konflikt zwischen Antigone und Kreon, von Tyrannei und Widerstand, schiebt sich der Kampf zwischen Brecht und seiner Partnerin.

Von der Schweizer Fremdenpolizei argwöhnisch beäugt, kommen Bertolt Brecht und Helene Weigel in den ersten Januartagen 1948 unbekannt in Chur an. Brechts Bearbeitung der „Antigone“ für das experimentierfreudige Theater Chur mit Weigel in der Titelrolle ist seine erste praktische Arbeit in Europa, seit er 1933 Deutschland verlassen hat. Auch Weigel hat seit über 10 Jahren auf keiner Bühne mehr gestanden. Beide sind vom Erfolg der „Antigone“ existentiell abhängig. Unter den Konflikt von Antigone und Kreon, von Gesetzestreue und Freiheit, von Tyrannei und Widerstand, schiebt sich der Kampf zwischen Brecht und seiner Partnerin Weigel. Auf der „Antigone“-Probe geht es um nichts weniger als um die Gesetze von Spiel und Realität.

Bernhard Mikeska, Alexandra Althoff und Lothar Kittstein (RAUM+ZEIT) entwerfen kein neues Szenario für Brechts Antigone-Modell, sondern eines für Helene Weigels Seelenzustand. Erinnerungen an die Probenzeit in Chur sind in intimen Momenten eingefangen. Bald aber wird fraglich, ob es überhaupt eine klare Grenze gibt, zwischen Wirklichkeit und Traum, virtueller und „wirklicher“ Realität.

„ANTIGONE::COMEBACK“ ist eine 360 Grad Installation ohne Zuschauer*innen im klassischen Sinn. Mit Hilfe einer Virtual-Reality-Brille tauscht man den eigenen Blick gegen die Perspektive der Schauspielerin Helene Weigel ein. In ihrer „Haut“ begegnet man dem Regisseur Bertolt Brecht auf der großen Bühne. Jenseits der virtuellen Welt entsteht im Backstage von Weigels Künstlerinnengarderobe eine faszinierende Situation zwischen Distanz und Nähe.

Mit: Claudia Renner (Helene Weigel), Peter Jecklin (Bertolt Brecht im 360°-Film)
Idee und Konzeption: RAUM+ZEIT / Regie: Bernhard Mikeska / Text: Lothar Kittstein / Dramaturgie: Alexandra Althoff / Bühne: Duri Bischoff / Antigonebühne 360°-Film Bert Neumann † und Barbara Steiner, Duri Bischoff / Kostüme: Eva Karobath / Sounddesign: Knut Jensen / 360°-Video: RAUM+ZEIT, Winnie Christiansen (tr_x), Felix Patzke und Fabian Fischer (heimspiel) / Begleitpersonen; Maya Heusser-Günter, Stéphanie Lobmaier, Riccarda Sulser, Christa Willi / Abendspielleitung: Jenny Krug, Produktionsleitung: Lukas Piccolin

Eine Produktion des Theater Chur und RAUM+ZEIT in Koproduktion mit dem Brechtfestival Augsburg und dem Landestheater Vorarlberg Bregenz.
In Kooperation mit Lenore Blievernicht und Bert-Neumann-Association (BNA gUG)

Gefördert durch Kulturförderung Graubünden/swisslos, Stadt Chur, Graubündner Kantonalbank, Landis & Gyr Stiftung, Ernst Göhner Stiftung, Ars Rhenia, Fondation Nestlé pour l'art, Schweizerische Interpretenstiftung


Einlass von 17.36 Uhr bis 21.48 Uhr alle 12 Minuten für je 1 Zuschauer*in
Dauer: ca. 55 Minuten (inkl. Einweisung)