Bild: Brian Wilson - presents Pet Sounds
Brian Wilson Tickets jetzt im Vorverkauf sichern. Karten für Brian Wilson mit dem Meisterwerk Pet Sounds live in voller Länge am 19.07.2017 in Frankfurt. weitere Infos

Information zur Veranstaltung

Meisterwerk „Pet Sounds“ in voller Länge letztmals live

Beach-Boys-Hitkomponist Brian Wilson spielt dreistündige Exklusiv-Show in Frankfurt

Ein einmaliges Konzertereignis erwartet die Mainmetropole am 19. Juli:  An diesem Tag wird in der Frankfurter Jahrhunderthalle „Pet Sounds“ aufgeführt. Sämtliche Songs des popmusikalischen Meisterwerks der Beach Boys, das laut ‚Rolling Stone‘ Platz 2 der „500 Greatest Albums of All Time“ belegt, werden gespielt von ihrem Komponisten Brian Wilson & Band. Zu ihr gehören Al Jardine (Gesang/Gitarre), ebenfalls Gründungsmitglied der „Strandjungen“, sein Sohn Matt (Gesang/Gitarre) sowie Gitarrist/Sänger Blondie Chaplin. Teil des dreistündigen Programms ist zudem ein Querschnitt an weiteren Wilson-Liedern plus die Greatest Hits der Beach Boys (darunter „California Girls“ oder „Dance, Dance, Dance“). Tickets für Wilsons einzige Show in Deutschland kosten im Vorverkauf zwischen 45 und 100 Euro (zzgl. Gebühren).

Zu den international letzten Live-Aufführungen von „Pet Sounds“ brach Brian Wilson (* 20. Juni 1942) im März 2016 auf. Anlass seiner Welttournee war das 50. Jubiläum der Platte. Sie erschien am 16. Mai 1966. Mit dem elften Tonträger der Beach Boys revolutionierte der 23-jährige Brian Wilson die Popmusik. Wilson (Gesang, Bass, Keyboards) erweiterte ihr akustisches Bild durch bis dahin in diesem Genre unübliche Instrumente und Klänge. Der Studio-Autodidakt wollte mit den Aufnahmen zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen: das größte Rockalbum aller Zeiten produzieren und Lennon/McCartney beweisen, dass er der größte Komponist seiner Generation ist. Tatsache: „Pet Sounds“ inspirierte die Beatles zu „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“. Wilsons dreizehn teilweise autobiographische Stücke über Kindheit, den Verlust der Unschuld und das Erwachsenwerden waren folgenreich: The Beach Boys zeigten, dass sie mehr als nur den unbeschwerten California-Sound von Sommer, Sonne und Jugend in immer neuen Variationen beherrschten; ferner trugen sie nicht nur maßgeblich dazu bei, dass sich Rockmusik als eigenständige Kunstform etablierte, sondern waren damit auch kommerziell erfolgreich. Kurios: Die Plattenfirma veröffentlichte das komplexe Gesamtkunstwerk, dessen Werdegang Charles L. Granata in „Die Entstehung von Pet Sounds“ (Hannibal Verlag) detailliert erzählt, eigenmächtig, bevor der wichtigste Song fertig war: „Good Vibrations“. Er wurde der erste Millionenseller der Beach Boys und war ein globaler Top-Hit. Die LP, die eine Spieldauer von rund 37 Minuten hat, enthält jedoch noch weitere Klassiker wie „Sloop John B.“, „Wouldn’t Be Nice“ und „God Only Knows“. Anno 2000 brachte Wilson „Pet Sounds“ wieder auf die Bühne, einige Jahre später erschien der Live-Mitschnitt auf CD/DVD.

Nach einem Gastspiel Wilsons, den manche „Mozart des Rock“ nennen und dessen Autobiographie „Ich bin Brian Wilson“ (Eichborn Verlag, € 28) aktuell ist, zog die englische Tageszeitung ‚The Guardian‘ folgendes Resümee: „Ein spektakulärer, bewegender Abend!“