Bridges - Musik verbindet - "Musik als Migrantin" Tickets - Frankfurt am Main, hr-Sendesaal

Event-Datum
Mittwoch, den 15. April 2020
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Bertramstraße 8,
60320 Frankfurt am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Hessischer Rundfunk (Kontakt)

Ermäßigungen gelten für Schüler, Studierende (bis 27 Jahre), Auszubildende und Menschen mit Behinderung ab 80% GdB. Karten für Menschen mit Behinderung, Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen bitte über 069 155 2000 buchen. Nachweise sind beim Einlass vorzuzeigen.

RMV-Kombiticket ist im Ticketpreis enthalten (außer bei Freikarten).
Ticketpreise
von 14,00 EUR bis 32,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Bridges - Musik verbindet
„Musik als Migrantin“ Bridges-Orchester und Bridges-Chor im hr-Sendesaal
15.4.2020, 19.30 Uhr

Die transkulturelle Musikinitiative Bridges – Musik verbindet bringt seit 2016 Musiker*innen mit und ohne Flucht- und Migrationsgeschichte zusammen und engagiert sich für einen musikalischen Dialog, der unsere vielfältige Gemeinschaft hörbar macht und zeigt, wie eine offene Gesellschaft gelingen kann.

Die preisgekrönte Initiative ist zum fünften Mal zu Gast im hr-Sendesaal. Das jährliche Konzerthighlight des Bridges-Orchesters und Bridges-Chors steht diesmal unter dem Zeichen der „Musik als Migrantin“.
Auf dem Programm stehen Werke, die Beispiele dafür sind, dass Musik sich stets über geografische Kreise hinaus verbreitet und dadurch weiterentwickelt hat.

Das Orchester spielt Musik aus Aserbaidschan, Sudan, Nahost, Lateinamerika, Süd- und Osteuropa, in der jeweils Einflüsse aus weiteren Musikkulturen und Musikstilen hörbar sind. Auch Lieder, deren Melodien migriert sind und Lieder, deren Texte von Migration handeln stehen auf dem Programm. Die Stücke des Abends weisen dadurch musikalische Mehrfachidentitäten auf und zeigen, wie die Musiker*innen einerseits regionale Traditionen pflegen und gleichzeitig gemeinsam Neues gestalten. Die Arrangements und Auftragskompositionen stammen wie bereits in den Vorjahren von Bridges-Musiker*innen und sind maßgeschneidert auf die einmalige und charakteristische Besetzung des Orchesters. Diese besteht aus klassischen Orchesterinstrumenten sowie aus Neuzugängen, die in der europäischen Orchestertradition bisher nicht verankert sind. So spiegelt das Bridges-Orchester die Diversität der Rhein-Main-Region wider und zeigt die Potentiale von Migration auf, denn: nicht obwohl, sondern weil wir unterschiedlich sind können wir diese Musik gestalten. „Musik als Migrantin“ verdeutlicht, dass Migration und Integration schon immer alltägliche und bereichernde Vorgänge in der Musik sind.

Der Dirigent Gregor A. Mayrhofer ist derzeit Assistent bei den Berliner Philharmonikern und der erste Stipendiat des Sir Simon Rattle Stipendiums der Karajan Akademie der Berliner Philharmoniker. Mayrhofer arbeitete als Dirigent und Komponist bereits mit zahlreichen international renommierten Orchestern, Ensembles und Chören zusammen, darunter die Württembergische Philharmonie Reutlingen, das Münchner Kammerorchester, das Belgrade Philharmonic Orchestra, die Ensemble Modern Akademie und das Hong Kong New Music Ensemble.


Über die Initiative
Seit Bestehen hat Bridges – Musik verbindet über 130 Musiker*innen aus 25 Ländern zusammengebracht und gut 300 Auftritte gespielt - von der Flüchtlingsunterkunft über die Alte Oper bis zur Bundesregierung in Berlin und auf Musikfestivals in Italien und Usbekistan. Bridges wurde 2018 mit dem Special Impact Preis für soziales Unternehmertum ausgezeichnet und 2019 mit dem Kulturförderpreis Preis „The Power Of The Arts“. Bridges steht unter der Schirmherrschaft von MdB Omid Nouripour (Bündnis 90/Die Grünen). Die Initiative wird u.a. vom Kulturamt der Stadt Frankfurt, dem Hessischen Ministerium für Soziales und Integration, der KfW Stiftung und dem Kulturfonds Frankfurt RheinMain sowie der Robert Bosch Stiftung unterstützt.


Dirigent: Gregor A. Mayrhofer
Moderation: Tabea Dupree, hr2 Kultur
Künstlerische Leitung: Johanna-Leonore Dahlhoff


Fotocredits: Salar Baygan
Bild: Sendesaal des Hessischen Rundfunks

Von Klassik- und Jazzkonzerten, Kinderveranstaltungen, Kabarett, Previews, Lesungen und literarischen Gesprächen bis hin zum Deutschen Jazzfestival, Fastnachtssitzungen oder Fernsehübertragungen bietet der Sendesaal des Hessischen Rundfunks mit seinem Foyer Raum für die unterschiedlichsten Veranstaltungen. Die besondere Qualität des 1954 eingeweihten und 1987/88 komplett umgebauten hr-Sendesaals, der mit hellem Naturholz getäfelt ist, liegt nicht nur in seiner hervorragenden Akustik, sondern auch in seiner Multifunktionalität: Er ist Konzertsaal, Proberaum und modernes Tonstudio in einem, hier arbeitet das hr-Sinfonieorchester und gibt zahlreiche Konzerte, hier werden aber auch regelmäßig CD-Produktionen realisiert. An seiner Stirnseite verfügt der hr-Sendesaal über eine Konzert-Orgel. Der Publikumsbereich bietet bis zu 840 Sitzplätze.