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Bild: Chokebore

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Für das Prädikat "Big in Honolulu" kann man sich als Band nicht unbedingt etwas kaufen und so begeben sich die vier Hawaiianer Troy Balthazar, Christian Omar Madrigal Izzo, sowie die Brüder James und Jonathan Kroll aka Chokebore 1992 in die damalige Hauptstadt des US-Hardcore, Los Angeles, um näher dran zu sein am "großen Ding". Ihr eigenwilliger, leicht sperriger Stil - von Kritikern damals gern als Sadcore bezeichnet, aus heutiger Sicht wohl eher im Spektrum des mal melancholischen, mal brachialen Postrock einzuordnen - passt wunderbar ins Roster von Tom Hazelmeyers legendärem Lärmlabel Amphetamine Reptile Records (AmRep) aus Minneapolis, wo die Band 1993 unter Vertrag geht. An der Seite so illustrer Label-Kollegen wie u. a. Mudhoney, Helmet, The Jesus Lizard, Melvins und Today Is The Day brechen Chokebore recht bald aus der bisherigen Insider-Nische aus und haben in den Jahren nach Kurt Cobains Freitod sogar den Ruf weg, die Nachfolger Nirvanas zu sein. Immerhin bezeichnete Cobain zu Lebzeiten Chokebore als eine seiner Lieblingsbands; 1994 begleiteten Balthazar und Co Nirvana auf deren letzten zehn US-Shows – inklusive finales Konzert in Seattle.
 
Auch in Deutschland erspielen sie sich eine breite und äußerst loyale Fanbase und gehen u. a. mit Tocotronic auf Tour. Die noch heute bestehende Bandfreundschaft mit den Musterknaben der sogenannten Hamburger Schule wird 1996 sogar mit einer exklusiven Split 7-Inch besiegelt. Überhaupt Deutschland: Fast die gesamte Band wohnt inzwischen dauerhaft, bzw. vorübergehend, in Berlin, wo man nach der vorerst letzten Show am 7. September 2003 in Paris ein neues Zuhause fand. Am 18. November 2009 tauchen Chokebore, die sich ja nie so richtig aufgelöst hatten, aus der selbstgewählten Versenkung wieder auf und verkünden via Homepage und Newsletter ihr Comeback. Noch immer eine unerschütterliche Livemacht, führt der Weg nach 11 Jahren nun auch endlich wieder in den Starclub/Beatpol, anlässlich des 20-jährigen Jubiläums ihres Debütalbums "Motionless".