Christian Ehring - "Keine weiteren Fragen" Tickets - Ulm, Stadthaus

Event-Datum
Samstag, den 20. Oktober 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Münsterplatz 50,
89073 Ulm
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: NPG-Event (Kontakt)

Rollstuhlfahrerplätze und Eintrittskarten für Menschen mit 100% Behinderung sowie der gleichzeitigen Notwendigkeit einer Begleitperson gibt es ausschließlich über die Neue Pressegesellschaft unter Tel. Nr.: 0731-156 423.

Unsere Kunden mit abomax-Karte können, sofern diese Ermäßigung online verfügbar ist, Ihre Kartennummer im Feld "abomax-Nummer" hinterlegen um die Ermäßigung freizuschalten. Sollten Sie Ihre Karte/Kundennummer nicht vorliegen haben, wenden Sie sich bitte an unser KundenServiceCenter unter 0731/156-276.
Ticketpreise
ab 24,10 EUR
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Bild: Christian Ehring
Politik und Gesellschaft sind sein Terrain, das Spießbürgertum sein Lieblingsopfer, die kompromisslose Satire seine Waffe: Christian Ehring ist nicht nur eine feste Größe im pointierten politischen Kabarett, sondern er steht seit Jahren in der ersten Reihe und legt den Finger in die Wunde, die andere gerne zupflastern würden.

Als Moderator in seiner ARD/NDR Satiresendung „extra 3“, ärgerte er noch vor Böhmermann mit dem Song „Erdowie Erdowo Erdogan“ den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdoğan und in der ZDF- „heute-show“ gehört er zum Stammteam bzw. ist er der Sidekick von Oliver Welke.

Eingeweihten ist auch bestens bekannt, dass einer der scharfzüngigsten Kabarettisten Deutschlands langjähriges Ensemblemitglied, Co-Autor, Komponist und Pianist bei der Kabarettinstitution Düsseldorfer Kom(m)ödchen war. Außerdem schreibt er Texte und Töne für namhafte Comedy- und Kabarett-Kollegen im Fernsehen und auf der Bühne.

Noch viel mehr von sich zeigt Christian Ehring, wenn man ihm einen ganzen Abend lang die Bühne überlässt. Sein Solo "Keine weiteren Fragen" ist sowohl ein hochaktueller und sehr persönlicher Kommentar zur Lage der Nation, hintergründig, schwarzhumorig und perfide politisch, als auch ein assoziativer Monolog über Moral und Verantwortung, komisch und ernst, authentisch und verlogen.
Bild: Stadthaus Ulm

Informationen über das Stadthaus in Ulm:
 
Mit dem Abriss eines sanierungsbedürftigen, ehemaligen Klostergebäudes aus dem 13. Jahrhundert war 1874 auch der Wunsch nach einer Aufwertung des Ulmer Münsters verbunden. Die Kathedrale sollte den Platz alleine beherrschen. 1890 schließlich war die Aufstockung des Turmes zum höchsten Kirchturm der Christenheit vollendet. Die nächsten hundert Jahre aber stritt die Bürgerschaft, stritten Kommunalpolitiker, Architekten und Stadtgestalter über den richtigen Rahmen und Bauwerke, die in Dialog treten können mit dem nunmehr wie verloren auf dem sehr weitflächigen Platz stehenden Ulmer Münster. Nach vielen gescheiterten Versuchen lobte Ulm 1986 noch einmal einen Wettbewerb aus. Es sollte endlich der letzte werden, der die Lösung bringt. Am 15. November 1986 entschied sich das Preisgericht für den Entwurf des New Yorkers Richard Meier. Ein Sturm der Entrüstung brach los. Jahrelang debattierte die Bürgerschaft mit demokratischer Leidenschaft über Architekur. Unterstützt wurde der "Richard-Meier-Bau" von der großen Mehrheit des Gemeinderats, vom Kirchengemeinderat, vom Münsterbaumeister, vom Präsidenten des Landesdenkmalamtes, von hochrenommierten Architekturkritikern und vielen mehr. Ein Bürgerentscheid - es gab rund 3000 mehr Neinstimmen als Befürworter - scheiterte 1987, weil das Quorum nicht erreicht wurde. Heute ist das Stadthaus aus der Mitte Ulms nicht mehr wegzudenken
 
(Text und Foto: stadthaus.ulm.de)
 

Stadthaus, Ulm