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Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.

Christoph Soldan & Schlesische Kammersolisten Tickets - Bad Saulgau, Altes Kloster

Event-Datum
Mittwoch, den 29. September 2021
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Hauptstraße 102/1,
88348 Bad Saulgau
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Stadt Bad Saulgau (Kontakt)

Ermäßigungen:
- Hartz IV - Empfänger: Tickets nur an der Abendkasse gegen Vorlage des Ausweises Tafelladen
- Begleitperson Rollstuhlfahrer: Tickets nur beim Bürgerbüro, der TBG Bad Saulgau sowie an der Abendkasse erhältlich
- Kurgäste aus Bad Saulgau: Tickets nur beim Bürgerbüro, der TBG Bad Saugau sowie an der Abendkasse gegen Vorlage der Mehrwertkarte
- UBS-Gutscheine können ausschließlich im Bürgerbüro sowie TBG eingelöst werden.
Ticketpreise
ab 22,00 EUR und Ermäßigungen *
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Bild: Tonkunst - Festival Bad Saulgau
Programm:
L. v. Beethoven (1770-1827) Klavierkonzert Nr. 4 G-Dur op. 58
Allegro moderato
Andante con moto
Rondo. Vivace

A. Dvorak (1841-1904) Quintett G–Dur op. 77
(für Streichquartett und Kontrabaß)
Allegro con fuoco
Allegro vivace
Poco andante
Allegro assai

Musiker:
Christoph Soldan, Klavier
Darius Zboch, Violine
Jakub Lysik, Violine
Joroslaw Marzec, Viola
Katarzyna Biedrowska, Violoncello
David Lewandowsky, Kontrabass

Interview Alban Beikircher - Christoph Soldan:

A.B:
Lachners Bearbeitung von Beethovens 4. Klavierkonzert entstand recht bald nach der Uraufführung dieses Werkes und wird seitdem immer wieder gespielt. Warum eignet sich gerade das G-Dur Klavierkonzert besonders für eine Bearbeitung für Streichquintett?

Christoph Soldan:
Das Arrangement eines orchestral besetzten Werkes für ein Kammerensemble birgt ja immer die Gefahr des klanglichen Verlustes in sich und manche/r Zuhörer/in sucht dann nach den (Klang)Farben der Komposition in der bekannten Orchesterversion. Das Arrangement des 4. Klavierkonzertes entgeht dieser Gefahr, weil das Konzert selbst ein vom Komponisten kammermusikalisch angelegtes Werk ist. So ist beispielsweise der 2. Satz eine reine Streicherbesetzung im Original. Das Wechselspiel zwischen dem Klavier als Soloinstrument und dem „Begleitapparat“ ist getragen von raffiniertester thematischer Arbeit, die nicht unbedingt den sogenannten durchbrochenen Stil eines großen Symphonieorchesters benötigt. Als Beispiel sei die Eröffnung des Werkes genannt, in der das beginnende Klavier in G-Dur mit dem Streichorchester in H-Dur kontrastiert. Dieser Effekt einer harmonischen Rückung ist nun im wahrsten Sinne des Wortes so berückend, dass dabei der Farbeffekt in den Hintergrund tritt. Beethoven hat damit im Jahr 1806 übrigens eine Pionierrolle als Komponist eingenommen. Das G-Dur-Konzert ist das erste in der Musikgeschichte, das nicht mit dem Einsatz des Orchesters sondern mit dem des Klavieres beginnt.