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Courth und Kupke:

Derzeit sind keine Tickets für Courth und Kupke: "Helden der Einheit" im Verkauf.

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Information zur Veranstaltung

Eigentlich ist alles klar: Die Westdeutschen sind die arroganten Gewinner der Einheit, die Ostdeutschen die unbelehrbaren Verlierer. Schmollend fügen sie sich in ihre freudlose Zwangsehe und gehen sich aus dem Weg. Schade. Zwei Komiker durchbrechen jetzt diese „Mauer des Schweigens“. Tillmann Courth aus Düren (Rheinland) und Kattrin Kupke aus Dresden (Sachsen) fühlen den deutsch-deutschen Beziehungen auf den Zahn der Zeit. Fernab der Klischees vom „Besserwessi“ und „Meckerossi“ bergen sie versunkene Schätze ihrer Erinnerung und teilen absurde Ängste, lachhafte Wünsche und verrückte Theorien. Ein wahrhaft grenzenloses Kabarett tut sich da auf!

„Helden der Einheit“ meint alle, die mit offenen Sinnen die Gegenwart zu meistern versuchen. Denn es gibt ein Leben nach der Mauer. Egal, ob Einheit, Zweiheit oder Scheinheit. Courth & Kupke besinnen sich ihrer Wurzeln und ziehen Bilanz:

„Kampf der Systeme“ meinte nicht bloß Kapitalismus gegen Kommunismus. „Kampf der Systeme“ meinte auch „Rotkäppchen“ gegen „Fürst Metternich“, „Nudossi“ gegen „Nutella“ und „Nivea“ gegen „Florena“. Die Kinder trafen sich entweder in der „Sesamstraße“ oder gingen zu Bett mit dem „Sandmännchen“, es galt fein zu unterscheiden zwischen „Miele“ und „Mielke“, und im Osten ertönten schaurige Arbeiterlieder, im Westen hingegen beknackte Schlagerschnulzen – beide mit Reimen von interkontinentaler Tragweite!

Hoch ging es her, und natürlich war nicht alles schlecht. Bis auf die Frisuren – auf beiden Seiten.

Wühlen Sie deshalb mit den „Helden der Einheit“ auf dem Grabbeltisch der Nostalgie und staunen Sie über Pop und Propaganda, Trabis und Hippies, graue Mäuse und tolle Hechte, Mauerblümchen und Mauerspechte, kleine Geister und große Brüder, grüne Spinner und schnelle Brüter.

Wie hieß es in der DDR? „Lernen, lernen, nochmals lernen“.
Courth & Kupke fordern: „Lachen, lachen, nochmals lachen“.