D.R.A.G. - Dingus. Realities. Android-Animal. Group. • Uraufführung Tickets - Berlin, Uferstudios, Studio 12 & 14

Event-Datum
Freitag, den 19. Oktober 2018
Beginn: 20:30 Uhr
Event-Ort
Uferstraße 23,
13357 Berlin
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Uferstudios GmbH (Kontakt)

Ermäßigungen gelten für Tanzcard, Schüler, Studenten, Arbeitslose, Sozialhilfeempfänger, Schwerbehinderte, Rentner.Rollstuhlfahrer zahlen den ermäßigten Preis der entsprechenden Kategorie.
Reservix Vorverkauf: www.reservix.de oder Unter 01806 700 733 (0,20 € pauschal aus dem deutschen Festnetz; aus dem Mobilfunknetz 0,60 €.) Oder Reservierung unter: ticket@wilhelmgroener.net
Ticketpreise
ab 16,40 EUR und Ermäßigungen
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Bild: D.R.A.G. - Wilhelm Groener
D.R.A.G. ist die neue Produktion der Künstlerin Mariola Groener und des Tänzers Günther Wilhelm, die seit 2001 unter dem Label WILHELM GROENER zusammenarbeiten. D.R.A.G. (Dingus. Realities. Android-Animal. Group.) ist ein 4-teiliger Performance-Abend, und führt die Themenkomplexe weiter, die bereits in WILHELM GROENER´s Performance- und Ausstellungs-Zyklus „becoming undone“ (2015-2017) angelegt waren. Die einzelnen Buchstaben des Titels stehen für jeweils eigenständige, thematisch unterschiedliche Felder, die die Wandlungen von Wirklichkeiten des Menschen und sein Verhältnis zu den ihn umgebenden Strukturen aufgreifen. Gemeinsam bilden diese ein Gefüge aus installativen, performativen, realen und imaginären Räumen.
Im Studio 12 erwartet die Zuschauer*innen im ersten Teil D. (Dingus) zunächst eine performative Situation mit einem Gegenstand, die das Ausloten vom Subjekt- und Objektverhältnissen ins Zentrum rückt.
Der zweite Teil R. (Realities) ist eine Solo-Performance, die mehrere Realitätsebenen in einer Person zu vereinen scheint. Durch die Verschränkung und Rhythmisierung der visuellen, performativen und akutischen Ebenen entsteht ein performatives Gewebe, das vielfältige Wahrnehmungsebenen freilegt.
Anschließend begibt sich das Publikum ins Studio 14. Hier, im dritten Teil A. (Android-Animal), erwartet die Zu-schauer*innen zunächst eine performative Situation mit fünf Tänzer*innen auf einer Spiegelfläche; deren Bewegungssprache verschränkt sich zum Vexierspiel an den Grenzen des vertraut Humanen. Ein Raum, in dem mögliche Weitungen und Wandlungen im Zentrum stehen.
Im vierten Teil G. (Group) weitet sich der Bühnenraum ins Schwarze und Offene. Dabei bewegen sich sieben Performer unisono durch den Raum: es entsteht eine scheinbar schwebende und vom Gleichklang erfüllte – oder etwa gesteuerte? – Gemeinschaft.
Als eine Art grenzerprobendes, performatives Labor spiegelt D.R.A.G. eine kaleidoskopartige Selbst-Welt-Wahrnehmung: schillernd, vielfältig und unbeständig. Schöne neue Welt?

Foto: Wilhelm Groener