DAS PHANTOM DER OPER mit Weltstar Deborah Sasson und Uwe Kröger - Das Deutschsprachige Meisterwerk Mit Grossem Orchester Tickets - Villingen-Schwenningen, Neue Tonhalle

Event-Datum
Mittwoch, den 22. Januar 2020
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Bertholdstraße 7,
78050 Villingen-Schwenningen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Konzertlogistik (Kontakt)

Ticketpreise
von 49,70 EUR bis 69,25 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Das Phantom der Oper - mit Deborah Sasson und grossem Orchester
Pressestimmen Von Christel Voith:
Deborah Sassons „Phantom der Oper“hält Überraschungen bereit

Das Musical von Sasson/Sautter nach der Romanvorlage von Gaston Leroux

Eine Freude ist es, unter den teils sehr dürftigen Produktionen zum Dauerbrenner „Phantom der Oper“ wieder dem
„Phantom“ von Deborah Sasson und Jochen Sautter zu begegnen, das am Dienstagabend im Graf-Zeppelin-Haus gastiert hat.

Die amerikanische Star-Sängerin hat die Musik komponiert, ihr Gesangspartner Jochen Sautter das Libretto
dazu geschrieben, das sich eng an die Romanvorlage von Gaston Leroux hält. Sassons Musik, die unter der Leitung von Sebastian Peter Zippel voller Dynamik live aus dem Graben kommt, bewegt sich zwischen Musical und Oper. Dem Schauplatz Oper gemäß, fließen bekannte Opernarien von Puccini, Gounot und Bizet ein, das Phantom lässt Christine
eine Arie von Pergolesi singen, der Maskenball dreht sich zu Johann Strauß’ Tritsch-Tratsch-Polka, das
Finale wird mit Verdis Traviata gefeiert, zuletzt glänzt Christine/Deborah noch mit Carmens Habanera.
Hervorragende Stimmen machen die Aufführung zu einem Fest der Koloraturen, singt doch Opernstar Deborah Sasson selbst die Christine, die vom kleinen Chormädchen zum gefeierten Star aufsteigt, und Jochen Sautter mit viel Charme den Grafen Raoul de Chagny. Zum bewährten Duo kommt Axel Olzinger als sehr präsentes Phantom Eric. In köstlich humorvollen Szenen präsentieren sich Ann Jennings als überdrehte, aber stimmgewaltige Diva Carlotta
und Sebastian Ciminski-Knille und Michael Fernbach als aufgeblasendümmliche Operndirektoren.

Zudem ist das Team Sasson/Sautter immer für Überraschungen gut, ihre Produktion ist ständig im Fluss,
wird immer noch optimiert. Nicht nur die umwerfende Licht- und Projektionstechnik auf verschiedene
Ebenen von Gazevorhängen wird noch perfektioniert. In Sekundenschnelle werden Schauplätze herangezoomt, wird die Fassade der Pariser Opera Garnier durchsichtig oder man blickt durch die Wand in Christines Garderobe. Die Bilder wechseln zwischen oben und dem Untergrund der Oper, wo Eric die heißbegehrte Christine auf einem Kahn
über den unten durchfließenden Seitenarm des Flusses Seine in seine Gemächer bringt.
Neue interaktive Elemente beleben die Schauplätze, in denen Direktoren, Gendarmen und Opernpersonal
vergeblich das Phantom jagen, das tief unten Christine mit Orgelspiel zu gewinnen sucht und seine Verfolger Raoul und den Perser in den Folterblock sperrt. Und da wären wir bei der eigentlichen Überraschung, denn für einen weiteren
Stargast ist die Partie des Persers, der Erics Vergangenheit kennt und ihn vergeblich von seiner Grausamkeit abbringen will, erweitert worden. In einer großen Arie hat der Perser schon im ersten Akt in dramatischem Duett eine Konfrontation mit
dem Phantom, wirft ihm seinen Hass, seine Unmenschlichkeit vor. Dafür wurde kein Geringerer als der Schauspieler, Sänger, Moderator und Regisseur Uwe Kröger gewonnen, der unter anderen schon in Webbers Phantom brillierte. Verraten sei, dass er im nächsten Jahr das Phantom darstellen wird.