DOTA - „Die Freiheit“ - Tour 2018 Tickets - Leipzig, Täubchenthal

Event-Datum
Dienstag, den 18. September 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Wachsmuthstraße 1,
04229 Leipzig
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Täubchenthal GmbH & Co. KG (Kontakt)

Ticketpreise
ab 23,00 EUR
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Bild: Dota
„Die Freiheit“ ist das dritte Studioalbum von DOTA.
In den nuller Jahren veröffentlichte Dota Kehr unter dem Pseudonym „Kleingeldprinzessin“, dann unter namentlicher Berücksichtigung ihrer formidablen Band als „Dota & Die Stadtpiraten“ und seit fünf Jahren nun unter dem – ihre Musiker und sie selbst mit vier Buchstaben zusammenfassenden – Signet DOTA. Mit dem letzten Album „Keine Gefahr“ erreichten sie Platz 14 in den Charts. Über 100.000 verkaufte Tonträger und Jahr für Jahr über hundert ausverkaufte Konzerte im gesamten deutschsprachigen Raum sprechen für sich.

DOTA sprüht auf „Die Freiheit“ vor ansteckender Lebenslust, mitmenschlicher Neugier und offenherzigem Lächeln („Sterne“ oder „Internetshop“), sucht Fluchtwege aus der Stadt („Bunt und hell“) und aus der Realität („Orte“), begibt sich metaphorisch in atemberaubend labile Situationen voller Zwänge („Drahtseil“) und erzählt humorvoll von gesellschaftlichen Alltags-Dilemmata („Rassistischer Witz“). Märchenhaften Sehnsüchten („Prinz“) bereitet sie im Urlaub ein abgründiges Ende („Nackte Beine“), dem großen Glück, das es „Jeden Tag“ neu zu feiern gilt, stellt sie in „Kapitän“ die Orientierungslosigkeit einer Beziehung gegenüber: „Wozu brauchen wir den Kompass, wenn wir nicht wissen, wohin wir beide wollen?“
Einer bestürzenden Dystopie über die Flucht der „Reichsten und Rücksichtslosesten“ von der von ihnen zerstörten Erde („Raketenstart“) hält DOTA vier Lieder später fröhlichen Optimismus entgegen: „Jetzt weiß ich, wir müssen doch noch nicht untergehen, denn ich hab schwangere Frauen im Baumarkt gesehen.“ Die alles andere als weit her geholte Geschichte eines Menschen, der sich zunächst ungläubig, dann ohnmächtig gegen die Willkür eines Überwachungsstaatsapparats zu wehren versucht („In der Hand“) konterkariert sie mit dem titelgebenden, beißend ironischen Zweizeiler „Freiheit“: „So viel Freiheit. Ich bin überfordert. Was mach ich daraus?
Ich such mir einen Yogalehrer, der mir sagt, wann ich einatmen soll und wann aus.“

Täubchenthal, Leipzig