Dagobert - „Welt Ohne Zeit“ Tournee 2019 Tickets - Düsseldorf, FFT Kammerspiele

Event-Datum
Donnerstag, den 10. Oktober 2019
Beginn: 20:30 Uhr
Event-Ort
Jahnstraße 3,
40215 Düsseldorf
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Forum Freies Theater e.V. (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sofern angeboten sind Schüler, Studenten und Auszubildende, HartzIV-Empfänger, Düssel-Pass-Inhaber sowie Rentner. Nur gegen Vorlage einer Ermäßigungs-Berechtigung. Konzerte u.a. Sonderveranstaltungen sind von Ermäßigungen ausgenommen.

Gruppenpreise auf Anfrage.
tickets@fft-duesseldorf.de
Ticketpreise
ab 16,50 EUR
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Bild: Dagobert
"The Man who fell from Earth" ist ein seltsamer Science-Fiction-Film von Nicholas Roeg; er handelt von einem Außerirdischen, der auf der Erde strandet und ein Raumschiff bauen will, um endlich die Rückreise antreten zu können.

Eine ähnliche Ankunft ereignete sich vor ein paar Jahren in der deutschen Hauptstadt. Plötzlich tauchte da dieser Außerirdische auf (okay, er war Schweizer); ein schöner junger Mann voller Weltschmerz, in einem maßgeschneiderten, wie von einer langen Reise zerschlissenen Frack. Er trug den seltsamen Comic-Namen Dagobert. Wie man hörte, lebte er in dem Hinterzimmer eines kleinen Cafés, von nicht viel mehr als seiner Sehnsucht. Wie man weiter hörte, hatte er zuvor fünf Jahre lang wie ein Einsiedler oben in den Bündner Bergen gewohnt, sich fast ausschließlich von Reis ernährt, Lieder geschrieben und zwischendurch allerhöchstens mit einigen Steinböcken kommuniziert. Er klang nach einer Figur aus der Zwischenwelt, wahrscheinlich vom Himmel gefallen, vielleicht aber auch vor zweihundert Jahren von Josef von Eichendorff erfunden und dann in der Zukunft abgesetzt.

Als Inspiration nennt Dagobert komponierende Sonderlinge wie Tiny Tim, den musikalischen Satanisten Anton LaVey, den Moog-Pionier Mort Garson, der mal eine Platte herausbrachte, mit der er angeblich Pflanzen zum Wachsen bringen konnte. Oder auch den als Sänger möglicherweise doch unterschätzten Telly Savalas. Heraushören kann man auf der neuen Dagobert-Platte aber noch viele andere Einflüsse; New Order, die frühen Depeche Mode, aber auch die unvergleichlich süßen Synthesizer-Harmonien von asiatischem Pop, hymnische Gitarren wie bei den Manic Street Preachers oder den Scorpions.