Bild: Daniel Humair QuartettBild: Daniel Humair Quartett
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Information zur Veranstaltung

Top-Jazz aus Frankreich
Daniel Humair drums, Vincent Peirani akkordeon, Emile Parisien sax, Jerome Regard bass

Der legendäre Schweizer Schlagzeuger Daniel Humair vereint in seinem "Sweet & Sour" Quartett drei Musiker, die zur Spitze des französischen Jazz zählen.

Allen voran der Akkordeonist Vincent Peirani, einem Zauberer und hochvirtuosen Geschichtenerzähler am Instrument. „Was der aus Nizza stammende Pariser dem Knopfakkordeon und der Akkordina entlockt, hat man so noch nicht gehört. Da spielt eine kommende Größe!“, so die Süddeutsche Zeitung. Er schöpft aus den unterschiedlichsten Genres – von Jazz, Chanson und Weltmusik über Klassik bis hin zu Heavy Rock. Seit 2011 spielt er mit der koreanischen Sängerin Youn Sun Nah, mit Ulf Wakenius, Michael Wollny, Michel Benita und Saxofonisten Michel Portal. Und Émile Parisien, dem ebenfalls noch jungen und hochvirtuosen Powerplayer am Saxofon.

Altmeister Humair zählt zu den Urgesteinen des europäischen Jazz und spielte seit den 50er Jahren mit Chet Baker, Kenny Dorham, Eric Dolphy, Bud Powell. Seit 1959 auch mit Martial Solal und Stéphane Grappelli, später mit Attila Zollers und Jean-Luc Ponty und dem frühen Ethno-Jazz-Projekt Noon in Tunisia von George Gruntz. In den 1970er Jahren trat Humair u. a. mit Jim Hall, Lee Konitz, Art Farmer, Joe Henderson, Dexter Gordon, Franco Ambrosetti, George Gruntz, Johnny Griffin, Herbie Mann, Anthony Braxton und Hampton Hawes auf und gründete mit Henri Texier und François Jeanneau ein Trio. In der gleichen Zeit begann seine Zusammenarbeit im Trio mit Joachim Kühn und Jean-François Jenny-Clark und arbeitete er mit Dave Liebman, Enrico Rava, Richard Galliano, Michel Portal und Jerry Bergonzi. Er wirkte an über zweihundert Alben mit und veröffentlichte mehr als fünfzehn eigene Alben. 1986 ernannte ihn die französische Regierung zum Chevalier des Arts et des Lettres. 1987 erhielt er den Grand Prix du Jazz des Autoren-, Komponisten- und Herausgeberverbandes SACEM, den Prix Charlie Parker der Académie du Disque und den Prix In Honorem der Académie Charles Cros.