Dany Bober - Eine Jüdische Zeitreise mit Dany Bober Tickets - Attendorn, Rivius Gymnasium (Aula)

Event-Datum
Samstag, den 03. November 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Westwall 48,
57439 Attendorn
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Hansestadt Attendorn (Kontakt)

Bei Rollstuhlfahrern und Behinderten mit einem "B" im Ausweis, erhält die Begleitperson freien Eintritt.
Buchungen nur über Tel. 02722/64-122 oder -125
Ticketpreise
ab 10,00 EUR
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Dany Bober - Eine Jüdische Zeitreise mit Dany Bober

Bild: Dany Bober - Eine Jüdische Zeitreise mit Dany Bober
Der Künstler aus Wiesbaden präsentiert auf Einladung der Initiative „Jüdisch in Attendorn“ und der Hansestadt Attendorn im Rahmen der Veranstaltungsreihe „Shalom Attendorn 2018“ mit der Kraft seiner Stimme Lieder, Berichte, Mundartgedichte und reichlich Humor. Und das mit leichtem, aber unverkennbaren hessischen Sprachklang. Bobers Wiege stand in Israel, wo er 1948 geboren wurde. Die Eltern, die während der Nazi-Herrschaft nach Palästina geflüchtet waren, kamen 1956 zurück nach Frankfurt am Main, in die Geburtsstadt seines Vaters. Für Dany Bober ist Deutschland ein Stück Heimat. Seit 1975 Jahren lebt er in Wiesbaden.

Jüdische Kultur ist schon aufgrund ihrer unterschiedlichen geographischen und historischen Bezüge eine sehr vielfältige Kultur. Dies gilt auch für die Musik. Mit der Katastrophe des Nationalsozialismus kam die Entwicklung jüdischer Lieder in Europa weitgehend zum Erliegen. Heute denken viele in diesem Zusammenhang sofort an Klezmer Musik. Dass jüdische Musik viel mehr beinhaltet zeigt Dany Bober auf vielfältige Weise.

Von teilweise eigenen Vertonungen der Psalmen König David und Salomo führt sein Programm über das babylonische Exil, die hellenistisch-römische Zeit und das mittelalterliche Spanien zum deutschen Judentum und den jiddischen Volksweisen Osteuropas. Zwischen den Liedern erzählt Dany Bober die Geschichte, die den Rahmen zu seinen Liedern bildet. Anekdoten, Prosa und Gedichte aus dem jüdischen Frankfurt am Main und Berlin des 18ten und 19ten Jahrhunderts runden das Feature liebevoll-ironisch ab.

Die „Frankfurter Rundschau“ schrieb: „Ein Abend der zeigt, dass Unterhaltung durchaus was mit Haltung zu tun hat. Und dass es möglich ist, ein ernsthaftes Thema auch ohne die durchkonstruierte Handlung eines Theaterstückes publikumswirksam auf die Bühne zu bringen.“