Bild: Das Gasthaus an der Themse nach Edgar Wallace - Ensemble Stalburg Theater
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Information zur Veranstaltung

Zurück in den legendären Londoner Nebel: Nach hunderten von Aufführungen der „Familie Hesselbach“ und enger Bekanntschaft mit dem heißen Frankfurter Pflaster der späten fünfziger Jahre kehrt das Ensemble Stalburg Theater zurück zu einer alten Erkenntnis: Die knallharte Realität des Lebens ist nicht nur im schmucken Wohnzimmer der Hesselbachs oder dem drastischen Ende des „Mädchen Rosemarie“ zu finden, sondern auch dort, wo ein Menschenleben keinen Penny gilt, wo ein Gewaltverbrechen so alltäglich ist wie hierzuland ein Handkäs, wo arglose Mitmenschen nicht mit penetrantem Gebabbel malträtiert werden – sondern mit Harpunen, Pistolen und Giftkapseln.
 
Das Ensemble läßt wieder gruseln, das Ensemble spielt Edgar Wallace, das Ensemble kehrt zurück in „Das Gasthaus an der Themse“. Wieder wird das Stalburg Theater zur berüchtigten Hafenspelunke „Mekka“, in der Scotland Yard-Inspektor Wade unerbittlich nach einem geheimnisvollen Diamantenräuber fahndet, der seine Opfer nicht auf die vornehme englische Art zu töten pflegt, sondern hinterrücks mit einer Harpune ermordet und dann als Froschmann durch das Londoner Kanalnetz flüchtet. Natürlich haben Mekka-Wirtin Mrs. Oaks, ihre Nichte Leila und der zufällig anwesende russische Gewürzhändler Gregor Gubanow keinen blassen Schimmer, wer denn der Täter sein könnte. Doch dann begegnet Inspektor Wade auf der Themse einem Sportruderer, der den Harpunenkiller sogar persönlich gesehen haben will...
 
Der Straßenfeger der frühen Sechziger Jahre wieder live und blutig im Stalburg Theater, inszeniert nach dem original Filmmanuskript. Was also einst Joachim Fuchsberger, Elisabeth Flickenschildt, Eddi Arendt, Siegfried Schürenberg und Klaus Kinski waren, das sind nun wieder Thomas G. Hartmann, Thomas Rausch, Alison Rippier, Steffen Schwarz und Harald Uhrig – eben das Ensemble Stalburg Theater.