Bild: David Murray QuartetBild: David Murray Quartet
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Information zur Veranstaltung

Er ist der Gegenentwurf zu Avishai Cohen und doch sind sie Brüder im Geiste. "Mit allem was ich tue, bin ich Protest, die Tradition der schwarzen Musik ist der Widerstand", sagt David Murray. Die Wut auf soziale Missstände und Rassismus sind in seiner Musik unüberhörbar, besonders in seinen Anfängen war sein Spiel ein einziges Hinwegfegen von Konventionen. Bis heute gilt David Murray als einer der prägenden Mitbegründer der Avantgarde im Jazz. Heute aber distanziert er sich von seinen Anfängen. „Oft genug wurde das Publikum mit bemitleidenswerten Tongebilden abgespeist.“ Lange galt er als der natürliche Nachfolger John oltranes.

Wie kein Zweiter beherrscht David Murray die Spieltechniken des Jazz – die Subtone-Technik aus dem Swing, Phrasierungen aus Funk, Hardbop und Blues. Besonders charakteristisch ist seine meisterhafte Verwendung von Obertönen, die weit über den „normalen“ Tonumfang des Tenorsaxophons und der Bassklarinette hinausreichen. Heute gehört sein Werk zu den umfangreichsten im Jazz. Der Penguin Guide to Jazz on CD listet allein für den Zeitraum von 1975 bis 2001 dreiundsechzig Alben auf, die der Saxophonist als Bandleader veröffentlichte; hinzu kommen zahlreiche Alben mit dem World Saxophone Quartet und Aufnahmen als Sideman. Musikgeschichte. 


Besetzung:
David Murray: Tenorsaxophon 
David Bryant: Flügel 
Jaribu Shahid: Kontrabass 
Hamid Drake: Schlagzeug