Bild: Der Barbier von Sevilla - Theater Krefeld Mönchengladbach
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Information zur Veranstaltung

Commedia in zwei Akten
Musik von Gioacchino Rossini {1792 – 1868}
Libretto von Cesare Sterbini
nach dem Schauspiel von Pierre Augustin Caron de Beaumarchais - in italienischer Sprache mit deutschen Übertiteln -

Figaro, der beste Barbier von ganz Sevilla, hat alle Hände voll zu tun. Und das nicht nur mit den Frisuren, sondern auch mit den Problemen seiner Kundschaft. Graf Almaviva ist in heißer Liebe zur jungen, schönen und reichen Rosina entbrannt! Da sie allerdings unnachgiebig von ihrem Oheim Doktor Bartolo bewacht wird – der sich in ihr Vermögen verliebt hat und sie selbst heiraten will –, ist eine pfiffige Annäherungsstrategie vonnöten: Figaro gibt den Startschuss für eine atemberaubend schnelle und gewagte Inszenierung, um Rosina ihrem Vormund zu entreißen und Almaviva zuzuführen. Dieser möchte außerdem sichergehen, dass weder sein Titel noch sein Reichtum Rosina in seine Arme locken, sondern einzig wahre Liebe, und schlüpft deshalb in die Verkleidung eines armen Studenten. Aber auch Bartolo ist nicht untätig. Im intriganten Musiklehrer Basilio findet er einen kongenialen Partner, der nichts auslässt, um die Puppen tanzen zu lassen und Bartolo zu seinem unmoralischen Ziel zu verhelfen …

Zur Uraufführung von Il barbiere di Siviglia 1816 in Rom waren Buhrufe und ohrenbetäubendes Geschrei zu hören: Man vermutet, Rossinis Gegner (die Anhänger des Komponisten Giovanni Paisello, der bereits 1782 eine ähnliche Oper geschrieben hatte) wollten mit ihrem Aufstand einen Misserfolg provozieren. Doch vergebens: Gioacchino Rossinis Barbier von Sevilla wurde schon wenige Jahre später zur beliebtesten Opern-Komödie der Welt. Mit ihrem Humor, ihrer musikalischen und dramaturgischen Lebendigkeit und ihrer herausragenden Figurencharakterisierung stellt sie bis heute alle Schwesternwerke in den Schatten. Dabei ist das von Cesare Sterbini verfasste Libretto nach dem Schauspiel von Beaumarchais ein Glücksfall der Operngeschichte und steht der rasanten Komposition in nichts nach.

Nach seinen erfolgreichen Inszenierungen Die Hochzeit des Figaro und Don Giovanni widmet sich Regisseur Kobie van Rensburg in seiner neuen Arbeit für das Gemeinschaftstheater nun dem Meisterwerk der komischen Oper schlechthin.